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Vanille-Kaffee-Creme Dessert

Vanille-Kaffee-Creme Dessert

Von Marlena

Kalte Vanilleeis-Kugeln mit heißem Kaffee und einem Schuss Vanillelikör verwandeln sich in ein schnelles Dessert. Die cremige, süße Kombination aus Eis, Espresso und Alkohol trifft auf kühle und warme Kontraste. Ein simpler, raffinierter Genuss, bei dem Temperaturunterschiede, Konsistenzen und Aromen spielen. Perfekt für Last-Minute-Gäste oder Selbstbelohnung. Der Mix aus bitterem Espresso und sahnigem Vanillelikör bringt Tiefe. Variantenreich mit Karamell- oder Haselnusslikör. Klarer Workflow wichtig, um Eis nicht zu früh zu schmelzen. Geräusche vom tropfenden Kaffee, das Knacken der kalten Gläser, und der samtige Schmelz auf der Zunge – alles Teil des Erlebnisses.
Vorbereitung: 5 min
Kochzeit: 5 min
Gesamt: 10 min
Portionen: 4 Portionen
#Dessert #Eis #Kaffee #schnell #Lecker
Vanilleeis mit Espresso übergießen – ein Klassiker, doch ich habe nach meinen vielen Versuchen beschlossen, die Mengen etwas zu ändern und an der Alkoholnote zu drehen. Meh Alkohol macht es nicht immer besser. Statt Vanillelikör nehme ich gerne etwas Karamell, eine süße Note, die sich gut mit dem bitteren Espresso verträgt ohne zu dominant zu sein. Dabei achte ich auf die Temperatur – zu heißer Kaffee bringt das Eis sofort zum Laufen, zu kalt geht die Spannung verloren. Es ist ein Spiel zwischen warm und kalt, zwischen bitter und süß und einer sanften Cremigkeit, die man an manchen Tagen einfach braucht. Den Tonkabohnen-Impuls gabs nach einem Zufallskauf, seitdem nie mehr ohne. Aromatisch spannender, weniger langweilig als Vanille allein. Eiskrem, Kaffee, Likör. Direkt im Glas. Keine Extra-Schüsseln, schnell gemacht, wenn der kleine Hunger oder das Gästeplötzliche da sind.

Zutaten

  • 400 ml Vanilleeis (etwas fester, nicht zu weich)
  • 150 ml frisch gebrühter starker Espresso
  • 50 ml Karamelllikör (alternativ Haselnusslikör)
  • etwas geriebene Tonkabohne (ersetzt Vanille komplett)
  • Über die Zutaten

    Vanilleeis sollte nicht zu weich aus dem Gefrierfach kommen, sonst vermischt es sich zu schnell, es soll die einzelnen Kugeln noch formbar behalten, kurz angetaut reicht. Espressobohnen frisch mahlen und am besten mit Vollautomaten oder Siebträger frisch extrahieren – die Crema zeigt dir die Qualität. Karamelllikör kann man durch Haselnuss- oder sogar Amaretto-Likör ersetzen, je nach Geschmack. Tonkabohne ist eine aromatische Alternative zur klassischen Vanille, bringt eine nussige Süße mit und hebt das Gericht. Kein Ei oder Nüsse beteiligt – daher gut verträglich. Ein paar Tropfen Vanilleextrakt funktionieren auch, wenn Tonka fehlt. Zum Servieren unbedingt dickwandige Gläser nehmen, damit die Wärme vom Kaffee sich nicht sofort entweicht und das Eis langsam schmilzt.

    Zubereitung

  • Eis aus dem Gefrierfach holen, es darf leicht angetaut sein, dadurch schmilzt es nicht zu schnell im Glas.
  • In vorgekühlte kleine Whiskygläser (Lowballs) jeweils zwei großzügige Eisportionen geben. Nur kurz zurück in den Tiefkühler, falls es zu weich wirkt.
  • Espresso frisch aufbrühen, am besten gleich heiß und aromatisch, kleine Bläschen zeigen Frische. Wer Zeit hat, den Kaffee kurz stehen lassen, bis sich leichte Crema absetzt.
  • Karamelllikör bereitstellen, nicht direkt aus Kühlschrank nehmen; lieber Zimmertemperatur, damit er sich gut vermischt mit dem Espresso.
  • Kurz vor dem Servieren: Espresso vorsichtig und langsam über das Eis gießen – Klackern des heißen Kaffees auf Eis ist der beste Indikator, dass es richtig gemacht wird.
  • Gleichermaßen den Karamelllikör darüber träufeln. Nicht zu viel, um die Balance zu halten. Beim Rühren nicht zu kräftig sein, Eis soll langsam schmelzen und cremig verbinden.
  • Tonkabohne frisch reiben und leicht über die Oberfläche streuen – intensiviert das Aroma, ohne Vanille zu brauchen. Wer keine hat, nimmt Zimt – aber vorsichtig, kann dominieren.
  • Sofort servieren. Achtung: Glas vom heißen Kaffee leicht warm, Eis kühl – in der Hand soll es sich angenehm anfühlen, nicht zu kalt oder heiß.
  • Wer keine Whiskygläser hat, benutzt kleine hitzebeständige Gläser mit dicken Wänden; dünnes Glas fasst sich unangenehm an und Eis schmilzt zu schnell.
  • Beim Nachfüllen mit heißem Espresso nie direkt auf Eis tropfen, lieber am Glasrand entlang gießen, um Spritzen und zu schnelles Schmelzen zu vermeiden.
  • Zubereitungstipps

    Schnelles, aber überlegtes Arbeiten zahlt sich aus. Eis möglichst schon portionsweise gefroren in saubere Gläser geben; so bildet sich beim Eingießen von heißem Kaffee keine zu schnelle Schmelze. Frisch gebrühter Espresso sollte nicht zu frisch, aber heiß sein – etwa knapp unter 90 Grad optimal. Kaffee über den Rand des Glases gießen führt zu spritzigen Überraschungen; lieber am Rand des Glases entlang. Likör ins gleiche Glas, aber nicht zu viel – der Geschmack sonst zu süß und dominant. Tonkabohne vorsichtig reiben, sie hat eine starke Wirkung – man will nicht versteckte Bitterstellen. Das Dessert sofort servieren, dann ist der Temperaturkontrast am stärksten. Ein kurzer Zwischenstopp im Gefrierfach (3-5 Minuten) hilft, falls Eis zu weich wirken sollte, aber nicht länger, sonst wird es hart. Einfach, minimalistisch, aber mit Geschick – das macht den Unterschied.

    Küchentipps

    • 💡 Eis nicht zu weich. Beim Herausnehmen aus dem Gefrierfach darauf achten. Ideal ist es, wenn die Kugeln leicht angetaut sind. So bleiben sie formbar. Zu schnelles Schmelzen vermeiden. Portionen in abgekühlte Gläser geben. Mindestens zwei Kugeln pro Glas verwenden.
    • 💡 Espresso frisch mahlen und aufbrühen. Er sollte heiß sein, aber nicht kochend. Mit einer kleinen Blasenbildung zeigt er, dass er frisch ist. Kein Bittergeschmack vom Überbrühen. Ideal sind 85 Grad, aber knapp darunter ist auch möglich. Dann die Crema bewundern.
    • 💡 Karamelllikör oder Haselnusslikör. Je nach Vorliebe. Zimmertemperatur ist wichtig. Wenn er direkt aus dem Kühlschrank kommt, vermischt er sich nicht gut mit dem heißen Kaffee. Achtung, die Menge. Zu viel macht es zu süß.
    • 💡 Tonkabohne frisch reiben. Sie gibt einen tollen, nussigen Geschmack. Zimt als Alternative ist möglich. Aber vorsichtig dosieren, Zimt kann overpowern. Gearbeitet werden sollte auch mit einem scharfen Reibe. Mit dem Aroma spielt man.
    • 💡 Die Glaswahl ist entscheidend. Dickwandige Gläser verwenden, damit der Kaffee nicht sofort entweicht. Gläser sollten frisch sein und gut in der Hand liegen. Das sorgt für eine angenehme Temperaturdifferenz zwischen heiß und kalt.

    Häufige Fragen

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