Vanille-Orangen Guimauves

Von Marlena
Guimauves mit Vanille und einem Hauch Orange, ohne Milchprodukte und Eier. Zucker, Maizena und Agar Agar ersetzen klassische Gelatine für bessere Stabilität und vegane Option. Die Mischung aus weißem Zucker und Ahornsirup sorgt für feine karamellisierte Noten, während Orangenschale frische Duftnoten einbringt. Weiche, luftige Konsistenz, mit einem leicht klebrigen Kern. Perfekt zum Karamellisieren mit Brenner oder fürs Lagerfeuer. Die Textur soll leicht federnd sein; wenn zu hart, beim Aufschlagen Luft einarbeiten. Haptisches Gefühl beim Schneiden beachten, am besten mit etwas gekühltem, bemehltem Messer schneiden. Kleiner Tipp: Schlüssel für Glanz auf Oberfläche ein paar Tropfen Zitronensaft einrühren. 25 Stück.
Vorbereitung:
35 min
Kochzeit:
10 min
Gesamt:
45 min
Portionen:
25 Stück
#vegan
#Dessert
#Süßigkeiten
#Frühling
Schon oft Guimauves versucht, keine glänzenden Oberflächen gehabt, oft zu hart oder klebrig. Ein bisschen Orangenschale bringt den Frische-Kick, Vanille stammt von echter Schote, setzt Duftexplosionen frei und Agar Agar statt Gelatine macht sie vegan und gibt eine bessere Stabilität, vor allem wenn das Klima warm ist. Gelegentlich verschätze ich mich mit der Konsistenz beim Schlagen – lieber länger schlagen als zu kurz, dann werden sie luftig und fallen nicht zusammen. Zuckerarten kreativ austauschen: Ahornsirup gibt die schöne Note, aber auch Agavendicksaft funktioniert, etwas herber. Nicht nur klassische Gelatine, das Pulver braucht Quellzeit beim Einweichen, sonst wird alles zäh oder klumpig. Wenn du die Guimauves außen karamellisierst, darauf achten, dass die Hitze nicht zu hoch ist, sonst verbrennt Zucker sofort, das bittert dann. Im Alltag klappt das prima auf Holzkohle oder im Ofen-Grill. Wichtiger sind die Texturen: außen leicht knusprig, innen weich, federnd, nicht zu klebrig.
Zutaten
Über die Zutaten
Wichtig: Puderzucker mit Maisstärke vermischen und sieben, das verhindert Klumpenbildung außen und sorgt für trockenen Griff. Orangenschale frisch reiben, nicht zu viel, sonst wird bitter. Agar Agar unterscheidet sich stark von Gelatine, unbedingt quellen lassen und langsam vorsichtig erhitzen. Ahornsirup bringt karamellige Noten, kann aber gegen Honig ersetzt werden, nicht zu viel wegen Geschmack. Wasser unbedingt abgemessen, zuviel macht Masse zu flüssig, zu trocken wird zäh. Vanillemark aus echter Schote gibt Aroma, Vanilleextrakt funktioniert, Aromapasten bringen oft künstlichen Geschmack. Form ordentlich fetten, sonst festsitzende Marshmallows entstehen – schnell arbeitet, sonst kleben sie fest. Weniger Zucker bedeutet weichere Guimauves, mehr Zucker gibt festere. Feuchtigkeitsfaktor beachten! Agar Agar ist hier die vegane Alternative, gibt eine festere Bissfestigkeit als Gelatine und hält Form, gerade bei wärmerem Klima hilfreich.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Die Reihenfolge der Arbeitsschritte optimieren: Zutaten vorwiegen, dann die trockenen Zutaten sieben und bereitstellen, damit Lufteinschlüsse und Klumpen vermieden werden. Auf Agar Agar und Vanille gleich am Beginn achten, damit Gelee sich gut bindet und Geschmack sich entfaltet. Die Masse nicht zu heiß beim Aufschlagen – das Zischen und Blubbern kontrolliert die Temperatur. Schlagschaum darf keine Luftblasen verlieren, sonst wird es zäh. Zum Schluss schnell in Form gießen, sonst härtet es zu früh aus. Das Wälzen in Zuckermischung ist entscheidend gegen Kleben, das Ausklopfen über Sieb ergänzt das Abstreifen von zuviel Pulver. Das Karamellisieren verlangt Kontrolle, sichtbar sind Bläschen an der Oberfläche, eine goldene Farbe entsteht, der Geschmack intensiviert sich. Ein kleines Küchenkick: Messer warm machen für saubere Schnitte, ansonsten zerreißt die Guimauve. Lagerung in luftdichtem Behälter mit Bäckerpapier zwischenlagen für längere Frische. Vor Nutzung kurz mit Puderzucker bestreuen, falls feucht.
Küchentipps
- 💡 Mische den Puderzucker und die Maisstärke gründlich. Sieb alles gut, um Klumpen zu vermeiden. Klumpige Massen sind nicht nur unangenehm, sondern beeinflussen auch die Struktur. Benutze frische Orangenschale, der Geschmack ändert alles. Halfte die Zucchini für Spitzen. Achte auf die Mischung beim Aufschlagen. Wasser muss genau abgemessen werden. Zu viel macht alles flüssig, will dichte Guimauves.
- 💡 Agar Agar muss quellen. Das ist entscheidend. Lass es nicht aus. Wenn du zu schnell erhitzt, reißt die Konsistenz. Mische langsam, rühre geduldig. Nach 5 Minuten sollte alles gut aufgequollen sein. Das Blubbern kann bereits zeigen, dass du richtig liegst. Karamellisieren braucht Timing. Achte genau auf den Garpunkt. Blasen und Geräusche helfen.
- 💡 Das Schneiden ist kritisch. Verwende ein warmes Messer. Es klebt weniger. Tauche das Messer kurz in warmes Wasser, dann abtrocknen. So bleibt die Form intakt. Wälzen in Zucker-Maisstärke ist wichtig. Zu viel Puderzucker kann bitter wirken. Beachte die Lagerung. Luftdicht ist ein Muss. Das Bäckerpapier zwischenlagen hilft der Frische.
- 💡 Die Mischung muss die richtige Konsistenz haben. Schlagen bis sie steif wird. Das Geräusch des Mixers verändert sich, wenn genug Luft drin ist. Achte auf die Textur. So weich und federnd wie möglich. Beim Karamellisieren nicht die Hitze vergessen. Zucker kann schnell verbrennen. Taste bei Bedarf nach.
- 💡 Zum Schluss: Versuche verschiedene Zuckerarten aus. Agavendicksaft funktioniert gut, gibt jedoch einen anderen Geschmack. Sehe, was dir besser schmeckt. Experimentiere damit. Möchte man die Guimauves verfeinern, kann man sogar mit Zitrone oder Limette variieren für Frische.
- 💡 faq



