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Vegane Parmesan-Alternative

Vegane Parmesan-Alternative

Von Marlena

Eine simple vegane Alternative zu Parmesan, basiert auf gemahlenen Mandeln mit Salz, Knoblauchpulver und Nährhefe. Anpassbar, schnell gemacht, hält gekühlt bis zu drei Wochen. Nutze gemahlene Cashewkerne statt Mandeln für cremigere Textur. Knoblauch kann durch Zwiebelpulver ersetzt werden, je nach Geschmack. Ideal als Würzergänzung für Pasta, Salate und gebackene Gerichte. Manuell mörsern für intensiveren Geruch möglich, Foodprozessor schneller, aber unbedingt schubweise arbeiten, sonst werden die Mandeln zu Butter. Feuchte oder stumpfe Aromen signalisieren, wenn Nachwürzen nötig. Kühlen konserviert Frische, schützt vor Oxidation. Wichtig sind die Textur und der nussige Geruch, nicht nur Zeitvorgaben. Experiment mit getrockneten Kräutern möglich, zum Beispiel Oregano, passt auch gut.
Vorbereitung: 6 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 6 min
Portionen: 150 ml
#vegan #schnell #einfach #Nährhefe
Parmesanersatz ohne tierische Produkte. Definitiv nicht einfach nur Nährhefe plus Mandeln. Die Kombination ist essenziell, auch die Textur – zu fein zermahlt wird klebrig, das nervt. Ich habe Mandeln halbiert und in Stäbchen geschnitten, für mehr Biss, irgendwann gemerkt, dass durch leicht gröbere Stücke mehr Aroma entsteht. Knoblauchpulver – manchmal ersetze ich es durch Zwiebelpulver, gibt subtil andere Tiefe. Saltzmenge wichtig, zu wenig langweilig, zuviel übersalzt. Ein bisschen experimentieren, bis die richtige Balance getroffen ist. Nie unterschätzen, wie sehr die Lagerung beeinflusst. Frischer Wind reinbringen – getrocknete Kräuter reinwerfen. Funktioniert nicht nur auf Pasta, auch auf Blumenkohl oder Ofenkartoffeln überraschend gut.

Zutaten

  • 60 g blanchierte Mandeln (fein gehackt oder in Stäbchen, keine Haut)
  • 3,5 ml (3/4 TL) Salz
  • 1,25 ml (1/4 TL) Knoblauchpulver oder wahlweise Zwiebeldelikatesspulver
  • 30 ml (2 EL) Nährhefe (vorzugsweise Bio, grob)
  • 30 ml (2 EL) gemahlene Cashewkerne als Variation
  • Über die Zutaten

    Blanchierte Mandeln unbedingt ohne Haut nehmen, sonst wird die Farbe dunkel und der Geschmack bitter. Wer keine Mandeln mag, kann Cashewkerne nutzen, sie bringen eine mildere, cremigere Note, aber die Krümeligkeit leidet. Für Salz Kaliumsalz oder Meersalz verwenden, je nachdem was gerade da ist, grobes Salz vorher etwas zerkleinern oder fein abwiegen, damit es sich besser verteilt. Knoblauchpulver ist standard, aber manchmal Zwiebelpulver zum Abwechslungs bringen, schmeckt nicht jeder, aber bringt Süße. Nährhefe ist in jedem Bioladen zu bekommen, wirkt wie gewissen Umami-Kick, nicht austauschbar durch normales Hefeextrakt. Zwei Esslöffel Nährhefe, nicht zuviel, sonst wird es bitter. Als Geheimtipp: Wer es herzhafter mag, kann auch eine Prise Rauchpaprika hinzufügen.

    Zubereitung

  • Mandeln zusammen mit Salz und Knoblauchpulver in den kleinen Foodprozessor geben. Stößt leicht beim Mixen, deshalb lieber mit kurzen Intervallen arbeiten, 10 Sekunden max, sonst entsteht Mandelbutter. Achtung, nicht zu fein mahlen, sonst klebt es und verliert Textur.
  • Nährhefe und Cashewkerne hinzufügen, rasch 5–7 Sekunden pulsieren, bis gleichmäßige lockere Mischung, keine Klümpchen. Hohe Geräuschkulisse, das knirscht und rasselt, ist normal.
  • Der perfekte Zeitpunkt um mit den Fingern zu prüfen: krümelig oder weich? Krümelig ist gut, klebt kaum, leicht zu dosieren.
  • In luftdichtem Gefäß im Kühlschrank lagern, mindestens 3 Wochen haltbar. Kontrolliere regelmäßig den Geruch – muffig ist No-Go, dann entsorgen. Mit getrockneten Kräutern (z. B. Oregano) mischen für den Twist.
  • Verwendung: Auf Pasta streuen, wird schnell von Wärme aktiviert, nussig-rauchiger Duft kommt raus. Salate damit toppen, vor allem solche mit zitroniger Vinaigrette. Unbedingt mit der Menge experimentieren, je nach persönlichem Salz- und Knoblauch-Bedarf.
  • Zubereitungstipps

    Foodprozessor unbedingt pulsen, besser mehrere kurze Schläge als Dauer-Mixen. Sonst wird Mandelmus draus, Ärger vorprogrammiert. Die richtige Textur entscheidet, ob die Gewürze später gut haften oder einfach runterfallen. Geruchstest zwischendurch wichtig: Mandeln sollen nicht ranzig riechen. Nach dem ersten Mixen die Masse mit den Fingern prüfen, leicht zusammenknüllen – krümelig, nicht matschig? Wenn ja, passt es. Nährhefe und Cashewkerne zum Schluss rein, nochmal kurz auflockern. Ab in luftdichtes Gefäß, möglichst kühl lagern, Feuchtigkeit ist der größte Feind, macht matschig und ranzig. Bis 3 Wochen hält sich das Zeug gut. Wer es länger will, einfrieren. Kräuter und Gewürze kann man vor dem letzten Mixen dazugeben, hier heißt es ausprobieren, welche Mischung einem liegt.

    Küchentipps

    • 💡 Wenn die Mandeln im Foodprozessor sind, packst du nicht zu viel auf einmal rein. Maximal 10 Sekunden mixen. Kurz pausieren, sonst wird's zu Mus. Achte auf die Textur, sie soll krümelig sein. Experimentiere mit der Mischung.
    • 💡 Mit Nährhefe hast du die Umami-Note. Die geriebenen Mandeln machen es nussig. Etwas mehr Salz, dann schmeckt's intensiver. Zwiebelpulver kann echt für einen anderen Flavor sorgen. Manchmal schlechter Vergleich, aber wert um es auszuprobieren.
    • 💡 Haltbarkeit ist wichtig. Kühl lagern. Aufmerksamkeit auf Geruch geben. Muffiger Geruch? Ab in den Abfall. Mit Kräutern spielen, wie Oregano für den Extra-Kick. Passt super zu Pasta und blumigen Salaten.
    • 💡 Nährhefe im Bioladen besorgen. Gewöhnliches Hefeextrakt bringt nicht die gleiche Tiefe. Dosierung aufpassen, sonst wird die Mischung bitter. Was passiert, wenn du andere Nüsse nimmst? Cashewkerne sind cremiger, aber die Krümeligkeit ist anders.
    • 💡 Lagerung ist entscheidend. In einem luftdichten Behälter ist top. Feuchtigkeit macht alles kaputt. Wer es länger hält, kann einfrieren. Und die Mischung abändern mit anderen Gewürzen kann Spannung bringen.

    Häufige Fragen

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