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Warmer Kartoffelsalat mit Speck

Warmer Kartoffelsalat mit Speck

Von Marlena

Warmer Kartoffelsalat mit Speck, Lauch und Apfelessig, kombiniert kleine Kartoffeln mit knusprigem Speck und würzigem Apfelessig als Ersatz für Balsamico. Lauch ersetzt Zwiebeln für milderes Aroma. Perfekt als Beilage oder leichtes Hauptgericht. Hält sich gut lauwarm, lässt sich auch kalt servieren. Einfache Zubereitung mit Fokus auf Textur und Geschmack dank schonendem Garen der Kartoffeln und karamellisieren der Speck-Zwiebel-Mischung. Eignet sich für 6 bis 8 Personen, ohne Milch, Eier, Nüsse oder Gluten. Etwas Frische durch Petersilie als Alternative zu Schnittlauch. Tipp für Küchenprofis: auf die Farbe des Lauchs achten, er sollte nicht verbrennen, sonst bitter.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 35 min
Gesamt: 55 min
Portionen: 6 bis 8 Portionen
#salat #beilage #warm #einfach
Kartoffelsalat mit Speck zählt zu den Gerichten, die mehr sind als die Summe der Teile. Vor Jahren habe ich gelernt, dass die Grundlage der Kartoffeln der Dreh- und Angelpunkt ist. Kleine festkochende Sorten sind ideal, weil sie beim Kochen ihre Form behalten, ohne mehlig zu werden. Die Technik, sie im kalten Wasser aufsetzen und dann sanft köcheln zu lassen, sorgt für gleichmäßige Garung – anders als beim wilden Aufkochen. Der Speck liefert nicht nur Fett, sondern auch Aroma und Textur, während Lauch eine interessante, milde Ablösung für Zwiebeln ist. Die Wahl des Essigs macht die Säure aus. Apfelessig hat eine fruchtige Note, die ich Balsamico vorziehe, wenn ich es etwas leichter und weniger süß mag. Senf sorgt für Bindung und kleine Würztiefe. Petersilie bringt Frische und sieht hübsch aus. Wichtig ist das Timing – Kartoffeln dürfen nicht verkochen; Speck nicht anbrennen. Das Ergebnis ist ein warmer Salat mit ausgeprägtem Geschmack und komplexer Textur, der sowohl als Beilage als auch eigenständig funktioniert.

Zutaten

  • 900 g kleine Kartoffeln (festkochend)
  • 5 Scheiben Speck, fein gewürfelt
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 großer Lauch, in feine Ringe geschnitten
  • 3 EL Apfelessig
  • 1 EL grober Senf (Dijon oder Körnersenf)
  • ½ Bund Petersilie, gehackt
  • Salz nach Geschmack
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Über die Zutaten

    Kleine Kartoffeln sparen Zeit beim Schälen und sorgen für gleichmäßiges Garen. Kontrolliere immer mit einer Gabel den Gargrad, er muss durch, aber noch fest sein, sonst zerfällt der Salat beim Mischen. Speckwürfel sollten gleich groß geschnitten sein, damit sie gleichmäßig knusprig werden. Lauch vorher gut waschen, da oft Sand in den Schichten steckt. Ich nehme immer Apfelessig, weil er eine schöne Frische bringt, ohne zu dominant zu sein. Wer schärfere Noten mag, kann den Senf durch etwas Wasabi-Senf ersetzen oder Chiliflocken beimischen. Petersilie zum Schluss frisch dazu – keine getrockneten Kräuter, sonst fehlt die Frische. Ach und Salz erst zuletzt abschmecken, da der Speck bereits Salz enthält und überschüssiges Salz den Geschmack ruinieren kann.

    Zubereitung

  • Kartoffeln waschen, nicht schälen. In kaltem Wasser mit ordentlich Salz bedecken. Aufkochen lassen; dann Hitze reduzieren, simmern lassen, bis sie weich, aber nicht matschig sind – Fingerprobe ist ideal. Abgießen und kurz abkühlen lassen.
  • Währenddessen Speck in großer, beschichteter Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze in Olivenöl kross anbraten. Seltenrühren, damit er Zeit hat schön knusprig zu werden; das Zischen und der Duft sind gute Indikatoren.
  • Lauch hinzufügen und langsam mitbraten, bis er glasig und leicht karamellisiert ist. Nicht verbrennen lassen, sonst wird’s bitter. Die Textur soll weich, aber nicht matschig sein.
  • Kartoffeln halbieren oder dritteln, wenn sie sehr groß sind. Zu Speck und Lauch in die Pfanne geben, Hitze leicht reduzieren. Sanft 3 bis 4 Minuten mitrösten, damit sie den Geschmack aufnehmen und etwas Röstaromen bilden.
  • Pfanne vom Herd nehmen. Sofort mit Apfelessig ablöschen – Essig darf nicht zu kalt sein, ansonsten kühlt alles zu stark ab. Senf darunterrühren, um die Sauce zu binden. Gut vermischen, damit Kartoffeln gleichmäßig überzogen sind.
  • Petersilie zugeben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Noch warm oder lauwarm servieren, so verbinden sich Aromen am besten.
  • Kühlschrank vermeiden, wenn möglich. Falls Reste bleiben, vor dem Servieren kurz in der Pfanne erwärmen und eventuell mit etwas Öl nachhelfen.
  • Alternativen: Statt Speck geht Pancetta oder geräucherte Tofuwürfel für Vegetarier. Lauch kann durch milde Frühlingszwiebeln ersetzt werden. Statt Apfelessig funktioniert Weißweinessig auch gut, wenn kein Apfelessig vorhanden.
  • Unbedingt auf die Texturen achten. Kartoffeln dürfen nicht zerfallen. Speck muss knusprig, Lauch leicht süßlich sein. Nur so hat der Salat Charakter und bleibt interessant.
  • Zubereitungstipps

    Die Reihenfolge der Schritte ist nicht zufällig: Kartoffeln erst garen, dann abkühlen lassen, sonst matschen sie. Speck braucht Zeit in der Pfanne, das knusprige Ergebnis kommt nicht aus der Mikrowelle. Lauch erst später, weil er schnell durch ist. Temperatur ist entscheidend: zu heiß verbrennt der Speck oder Lauch, zu kalt wird alles nur gedünstet. Das Ablöschen mit Essig ist ein wichtiger Schritt – es hebt die Aromen und löst die Röstaromen vom Pfannenboden. Senf sorgt für Bindung; ohne ihn wird der Salat wässrig. Beim Mischen ruhig behutsam vorgehen, damit die Kartoffeln nicht zerfallen. Die Konsistenz sollte leicht feucht sein, aber nicht nass. Idealerweise lauwarm servieren – so ist der Geschmack am intensivsten. Reste nie zu lange kalt stellen, sonst verliert der Speck seine Knusprigkeit. Einfach kurz aufwärmen und mit frischer Petersilie verfeinern. Tipp: Beim Kochen gut lüften, der Speckgeruch verteilt sich sonst schnell in der ganzen Wohnung.

    Küchentipps

    • 💡 Achten Sie darauf, dass die Kartoffeln gleichmäßig garen. Kleine festkochende Sorten sind ideal. Fingerprobe ist entscheidend. Wenn sie zu weich werden, zerfallen sie beim Mischen. Verwenden Sie Olivenöl, damit der Speck nicht anklebt und schön knusprig wird. Einhitzeanpassungen sind nötig, damit nichts verbrennt.
    • 💡 Der Lauch darf nicht zu hoch erhitzt werden. langsam braten ist der Schlüssel. Braun wird bitter. Schön glasig ist ideal. Falls er verbrennt, lieber bei niedrigerer Hitze weiter kochen. Alternativen sind milde Frühlingszwiebeln. Sie bringen Frische in den Salat.
    • 💡 Der Apfelessig ist wichtiger Bestandteil. Gibt Frische. Alternativen sind auch denkbar. Probieren Sie Weißweinessig oder auch einen Spritzer Zitronensaft aus. Aber beachten Sie: Zu viel Essig kann den gesamten Geschmack überdecken. ein gutes Maß finden.
    • 💡 Petersilie bringt Farbe und Frische. Wer es intensiver mag, kann auch Koriander probieren. senf mit Geschmack nutzen, z.B. Wasabi-Senf, wenn Sie eine schärfere Note bevorzugen. Es ist entscheidend für die Bindung; ohne bindet der Salat nicht gut.
    • 💡 Reste sind eine Herausforderung. Nie in den Kühlschrank. Das macht den Speck weich. Vor dem Servieren kurz in der Pfanne erwärmen. Mit frischer Petersilie verfeinern. Das Aroma sollte frisch sein. Nicht zu lange stehen lassen.

    Häufige Fragen

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