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Kraftvolles Weizenkleiebrot mit Aprikosen

Kraftvolles Weizenkleiebrot mit Aprikosen

Von Marlena

Ein leicht abgewandeltes Weizenkleiebrot, das nicht nur Rosinen durch getrocknete Aprikosen ersetzt, sondern auch Vollkornmehl statt Weißmehl verwendet. Die Kombination aus Backpulver und Weinstein sorgt für die nötige Lockerheit und der Buttermilchersatz – Kefir – bringt Säure und Geschmack. Das Ergebnis: ein dichtes, saftiges Brot mit rustikalem Aroma und einer angenehmen Süße, das sich gut hält und auch nach ein paar Tagen mit Butter schmeckt. Utensilien einfach, Vorbereitung überschaubar. Ideal für Frühstück oder als kräftiger Snack zur Mittagspause.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 45 min
Gesamt:
Portionen: 10 Portionen
#Brot #Vollkorn #snack #Breakfast #Hauptspeise
Dieser rustikale Brotaufstrich, inspiriert vom Pain au son, überrascht mit einer samtigen Textur durch Vollkornmehl statt Weißmehl, was für mehr Biss sorgt. Die Aprikosen sind nicht zufällig gewählt, ihr feiner, fruchtiger Duft ersetzt die Süße der Rosinen, gibt aber ein spannendes Aroma und frischen Twist. Kefir statt traditioneller Buttermilch hält die Säure und lockert den Teig auf ungewöhnliche Weise. Gibt man Walnussöl statt normales Rapsöl, entsteht ein herbstliches Nussaroma, das die Geschmacksknospen neugierig macht. Perfekt, wenn es morgens schnell gehen soll – einfach in dicke Scheiben schneiden, mit Butter oder Frischkäse bestreichen, eher grob maskulin statt feinbürgerlich. Wichtig: Nie zu lange mischen und auf den Teig hören, sonst spielt die Kleie ihren Spielverderber. Geduld zahlt sich aus, vor allem beim Auskühlen. Der Duft nach gekochtem Getreide und süßer Aprikose zieht durch die Wohnung. Mein kleiner Geheimtipp für das Backen ohne Matsch: Papier in die Form, sonst gibt’s Ärger beim Reinigen.

Zutaten

  • 120 g Vollkornmehl
  • 60 g brauner Rohrzucker, locker gepackt
  • 70 g Weizenkleie
  • 8 ml (1 1/2 TL) Weinstein-Backpulver
  • 3 ml (1/2 TL) Natron
  • 1,5 ml (1/4 TL) Meersalz
  • 300 ml Kefir als Buttermilchersatz
  • 80 ml Walnussöl oder gutes Rapsöl
  • 1 Ei, Zimmertemperatur
  • 110 g gehackte getrocknete Aprikosen
  • Über die Zutaten

    Vollkornmehl gibt mehr Struktur und hat mehr Eigengeschmack als übliches Allzweckmehl. Wer es etwas leichter möchte, kann 60 g Vollkorn- und 60 g Weißmehl mischen. Anstelle von getrockneten Aprikosen funktionieren auch Datteln oder cranberries, geben unterschiedliche Süße und Säure. Kefir kannst du durch Sauermilch oder Buttermilch ersetzen, manchmal hilft ein Spritzer Zitrone in Milch als Ersatz. Walnussöl ist aromatisch, Rapsöl neutral – wer es neutral mag, nimmt letzteres. Brauner Rohrzucker bringt Tiefe, aber für einen anderen Kick kann auch Kokosblütenzucker verwendet werden. Backtriebmittel sind wesentliche Garanten: Weinsteinbackpulver ist feiner als normales Backpulver, das neigt manchmal zum Nachbrennen. Natron hilft, den pH-Wert zu balancieren und den Kleieanteil erträglicher zu machen. Salz nicht weglassen, hebt alle Aromen.

    Zubereitung

  • Gitter in der Mitte einschieben. Backofen auf 175 °C vorheizen – nicht die Tür zu oft öffnen, die Hitze soll stabil bleiben.
  • Kastenkuchenform etwa 25 x 10 cm fetten und mit Backpapier auslegen. So löst sich der Laib später ohne Verletzungen.
  • Mehlsorten mit Zucker, Kleie, Backtriebmitteln und Salz in großer Schüssel gut vermischen. Trockene Teile müssen gleichmäßig verteilt sein, das beeinflusst Trieb und Textur.
  • Flüssige Zutaten in separater Schüssel verquirlen: Kefir, Öl und das Ei zusammenführen. Flüssigkeit sollte temperiert sein, kaltes Ei und Kefir bremsen die Reaktion. Wenn zu kalt, kurz auf Raumtemperatur bringen.
  • Flüssigkeit zügig zu den trockenen Zutaten geben, nur so lange rühren, bis alles gerade feucht ist. Zu langes Mischen macht den Teig zäh – ungeduldige stoppen besser früher.
  • Die Aprikosenstücke unterheben. Warum Aprikosen? Etwas weniger Süße als Rosinen, fruchtiger Duft, interessante Farbe. Wer mag: Walnüsse ergänzen knackig.
  • Teig in Form füllen, Oberfläche glattstreichen. Übrige Aprikosen leicht aufstreuen, sie karamellisieren leicht oben und geben visuelle Signale.
  • Backzeit mindestens 40 Minuten. Danach mit Holzstäbchen prüfen. Sauber rauskommt es, wenn das Brot innen gar ist, sonst 5-10 Minuten mehr. Kruste soll goldbraun sein, nicht zu dunkel – sonst trocken.
  • Aus dem Ofen nehmen und 10-15 Minuten ruhen lassen in Form. Dann herauslösen und auf Gitter komplett abkühlen, sonst wird die Kruste feucht.
  • Schneiden erst, wenn ganz kalt. Frisch schmeckt das Brot leicht feucht und saftig, nach 1-2 Tagen aromatischer und noch besser mit Butter. Aufbewahrung luftdicht, sonst klebt die Kruste schnell.
  • Zubereitungstipps

    Backofen auf konstante Temperatur bringen, keine Hektik. Form fetten und mit Backpapier auskleiden geht schneller und spart Frust. Die Reihenfolge – erst trockene, dann feuchte Zutaten – verbessert die Verbindung der Stoffe. Der Teig darf ruhig leicht klumpig bleiben, keine Sorge, kleiehaltige Teige brauchen das, sonst wird das Brot zäh. Wenig rühren, keine Zeit lassen, sonst entwickelt sich zu viel Gluten. Aprikosen unterheben, nicht mixen, sonst zermatschen sie. Die Teigoberfläche glattstreichen ist eine Kunst: Nicht zu grob, sonst Dellen; nicht zu streng, sonst kommt Luft raus. Während des Backens die Farbe im Blick behalten. Wenn das Brot zu schnell bräunt, mit Backpapier abdecken oder Temperatur leicht reduzieren. Holzstäbchenprobe ist Pflicht, nicht nur Zeitangaben vertrauen. Nach dem Backen das Brot etwas in der Form ruhen lassen, dann auf Gitter geben, sonst fällt die Kruste in sich zusammen. Geduld beim Abkühlen fördern Geschmack und Konsistenz – nicht nach wenigen Minuten hineinbeißen, das zerstört die Textur. Aufbewahrung in Folie loben, sonst trocknet das Brot schnell aus oder die Kruste wird labberig.

    Küchentipps

    • 💡 Achte auf die richtige Temperatur für die trockenen Zutaten. Sie müssen gleichmäßig verteilt sein. Mische niemals zu lange, sonst wird der Teig zäh. Unbedingt auf die Klumpen im Teig achten. Weniger Mischen ist mehr. Das sorgt für die perfekte Lockerheit.
    • 💡 Wenn du Walnüsse magst, unbedingt rein damit. Der Geschmack wird komplexer. Erst die trockenen Zutaten durchmischen. Dann kommen die feuchten dazu. Diese Reihenfolge geht schneller, und alles wird gut verbunden. Die Aprikosen erst ganz zum Schluss unterheben, damit sie ganz bleiben.
    • 💡 Backzeit genau einhalten. Wenn du merkst, dass es zu schnell bräunt, sofort Temperatur verringern. Wenn das Brot gut aus dem Ofen kommt und die Kruste knusprig ist, aufpassen: Nicht den Fehler machen, zu früh zu schneiden. Die Struktur wird durch das Abkühlen besser.
    • 💡 Lagere das Brot luftdicht, es bleibt frisch. Außer du magst die Kruste labberig. Ein Tipp: Frischkäse dazugeben; schmeckt auch wunderbar dazu. Wenn etwas trocken wird, einfach ein Stück Butter drüberlegen. Funktioniert immer.
    • 💡 Wenn etwas nicht aufgeht, überprüfe die Backtriebmittel. Wenn du kein Weinstein-Backpulver findest, tut normales Backpulver auch seinen Dienst. Salz nicht vergessen, es bringt die Aromen hervor. Kekse nutzen sich leicht ab – Kosmetik statt Gebackenem.
    • 💡 Genießen. Das Brot mit Butter oder Frischkäse bestreichen, oder mit Früchten kombinieren. Das Aroma der Aprikosen stellt sicher, dass jeder Bissen fruchtig und süß ist. Die Textur? Rustikal, genau richtig für ein rundes Frühstück.

    Häufige Fragen

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