Wilde Reis-Bohnen-Salat

Von Marlena
Wilder Reis wird sanft gekocht bis die Körner aufplatzen, danach mit schwarzen Bohnen, geriebenem Kohlrabi statt Sellerie, Paprikawürfeln und grünen Apfelstücken vermengt. Koriander ersetzt durch frischen Basilikum; Minze durch frische Petersilie. Limettensaft trifft auf kaltgepresstes Walnussöl statt Olivenöl. Zwiebeln durch Frühlingszwiebeln ausgetauscht. Salat ruht kurz, damit sich Aromen verbinden. Eine kleine Schärfe von frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und eine Prise rauchiger Paprika sorgen für Überraschung. Ideal als leichte Hauptspeise oder Nebenbeilage, gerne mit gegrilltem Quinoa-Bratling serviert. Der Duft von Kräutern setzt sich beim Kühlen noch intensiver durch. Fruchtig, knackig, leicht erdig durch den Reis. Einfach auf Vorrat vorzubereiten. Perfekt für laue Abende.
Vorbereitung:
25 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen:
6 Portionen
#vegetarisch
#vegan
#leicht
#gesund
#Sommer
Wildreis, oft unterschätzt, gibt diesem Salat seine charakteristische erdige Note. Wer nur weißen Reis kennt, verpasst die besondere Textur und nussige Tiefe, die dieser Salat braucht. Dazu schwarze Bohnen als Proteinlieferant, aber keine schweren Zutaten, die den Salat erschweren. Frische Kräuter pulsierten im Mund, die Säure der Limette bringt Leben hinein, dazu das Walnussöl mit seinem intensiven Aroma. Kohlrabi bringt Knackigkeit und einen leicht würzigen Hintergrund, der Sellerie ersetzt und nicht so dominant wirkt, vor allem für Käufer mit Geschmackssorgen. Frühlingszwiebeln statt roter Zwiebel bringen milde Schärfe ohne Überladen. Erfahrungsgemäß passen diese Zutaten sehr gut zusammen, vor allem wenn man bei den Kräutern variiert und nicht nur auf übliche Minze oder Koriander setzt. So vermeidet man den klassischen Monotonie-Fehler. Und: bisschen geräuchertes Paprikapulver gibt eine versteckte Überraschung, die man erst später einordnet.
Zutaten
Über die Zutaten
Wildreis braucht Sorgfalt: nicht zu viel rühren und lang genug kochen. Andernfalls klebt er oder wird matschig. Wenn euch der Reis zu bissfest bleibt, einfach noch 5-10 Minuten länger dämpfen. Wer keine schwarzen Bohnen mag, kann Kidneybohnen oder gekochte Kichererbsen nehmen, beide passen geschmacklich gut. Kohlrabi ist eine gute Sellerie-Alternative, bringt feine Süße und Biss. Frühlingszwiebeln sind milder als rote Zwiebeln, reduzieren scharfe Aromen – ideal wenn ihr Hitze scheut. Walnussöl verleiht Tiefe, aber wenn Allergien bestehen, nehmt ein mildes Rapsöl, das neutral bleibt aber gute Fettsäuren hat. Limette ist standard, Zitrone tut’s aber auch, weniger süß. Frische Kräuter möglichst kurz vor dem Servieren schneiden, damit sie nicht welken und nicht zu verwaschen schmecken. Alle Zutaten fein, aber nicht zu klein schneiden, sonst vermischen sich Texturen zu sehr und der Salat verliert Biss.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Reis immer in gesalzenem Wasser kochen, Salz hilft den Körnern, sich zu öffnen und verleiht gleich Geschmack. Achtet darauf, dass das Wasser nicht sprudelnd kocht beim Dünsten, es soll nur leicht simmern, sonst reisst der Topfdeckel. Abgießen erst, wenn die Körner gespaltet sind, das Wasser leicht getrübt. Reis nicht abschrecken, sonst verliert er Stärke und Bindung. CO2 von gekochten Bohnen im Voraus abwaschen, damit keine Bohnenblase im Mund entsteht. Gemüse und Apfel frisch schnippeln, letzterer sorgt für Säure und Knackigkeit. Das Öl erst zum Schluss einrühren; Wärme zerstört sonst Geschmack und Nährstoffe. Salat vor dem Würzen mit Kräutern gut mischen, sonst werden die Blätter matschig. Beim Abschmecken lieber wenig Salz nehmen, lieber nachwürzen als versalzen. Nach dem Ruhen kurz probieren, nicht vergessen, das Rezept lebt von frisch und knackig. Kühlschrankkälte dämpft die Aromen, lässt Komponenten stumpf schmecken. Ein paar Minuten vor Verzehr rausstellen, dann entfalten sich Geschmack und Aroma erst richtig.
Küchentipps
- 💡 Reis kochen, Beobachtung ist wichtig. Wasser gut salzen. Es muss leicht köcheln. Hohe Hitze zu Beginn. Beim Aufkochen Deckel drauf. Nicht rühren. Das zerstört die Körner und macht sie matschig. Etwa eine Stunde dämpfen. Die Körner sollten aufplatzen, aber bissfest sein. Kurz bevor du abgießt, teste. Findest du ihn noch zu fest, dämpfe ihn weiter, 5-10 Minuten.
- 💡 Kohlrabi als Sellerie-Ersatz – besserer Geschmack. Er fühlt sich knackig an, süßlich, ohne zu dominant zu sein. Ideal für jene, die Sellerie nicht mögen. Frühlingszwiebeln statt rote Zwiebeln wählen. Sie sind milder, ideal für frische Aromen. Zwiebeln reinschneiden, nicht zu klein. Dadurch bleibt die Textur erhalten. Das gibt mehr Biss.
- 💡 Walnussöl für den besonderen Geschmack. Am Schluss dazugeben. Nie zu früh. Wärme verändert die Aromen und Nährstoffe. Wenn Allergien bestehen, ist Rapsöl eine gute Wahl. Abwechslung mit den Kräutern sorgt für Überraschung. Minze und Koriander kennt jeder. Frische Kräuter an den Salat – das sind die Sterne. Kein Welken, bevor du servierst!
- 💡 Aromen müssen sich verbinden. Daher am besten 10 Minuten warten. Erinnern daran: Limettensaft – macht lebendig. Aber nicht übertreiben mit dem Salz, das kann alles versalzen. Langen Kühlprozess vermeiden. Im Kühlschrank kein längeres Stehenlassen. Warum? Der Reis verliert den Biss und wird matschig. Vor dem Servieren warmer machen. Geschmacksentfaltung ist dann optimal.



