Wilder Reis mit Schwein und Erdnüssen

Von Marlena
Reis weichgekocht, Schweinekoteletts gegrillt, bunte Paprika und frische Frühlingszwiebeln. Asiatische Würze durch Reisessig, Sojasoße und Mirin. Fügt knackige Erdnüsse und bitter-pfeffrige Rauke hinzu. Variiert durch vegane Alternativen wie Seitan statt Schwein oder geröstete Mandeln statt Erdnüsse. Aromatisch, wechselnde Texturen, Temperaturkontraste. Lässt sich warm oder kalt essen, angepasst an Saison und Vorrat. Ein guter Mix aus asiatischer Leichtigkeit und rustikalem Fleischgeschmack. Wichtig: Reis darf nicht zu matschig werden. Schwein richtig grillen, sonst zäh. Mit Kräutern abschmecken, nicht überwürzen.
Vorbereitung:
20 min
Kochzeit:
55 min
Gesamt:
Portionen:
4 Portionen
#Rezept
#asiatische Küche
#Schwein
Wildreis ist kein Reis wie jeder andere – seine Körner sind länger, bissfester. Ich habe einige Male probiert, ihn wie normalen Reis zu kochen, endete meist breiig oder zu hart. Die Kunst liegt im geduldigen Simmern, nicht im wilden Kochen. Schweinekoteletts dazu passen wunderbar, wenn man sie richtig auf der heißen Grillfläche anbrät, bis die Röstaromen entstehen. Dazu kommt knackige Paprika für Farbtupfer und etwas Frische aus Frühlingszwiebeln. Die Erdnüsse habe ich durch Mandeln ersetzt – weniger fettig, aber noch schön knackig. Mir gefällt diese Kombination, weil man verschiedene Texturen und Geschmacksrichtungen gleichzeitig erlebt. Der Salat zwingt einen nicht zu perfekten Zutatenverhältnissen – ein bisschen mehr Essig, eine Prise mehr Pfeffer macht gleich einen Unterschied. Gut zum Vorbereiten, denn wild gekochter Reis hält sich lange.
Zutaten
Über die Zutaten
Wilder Reis braucht Geduld, ist aber den Aufwand wert. Wer keinen Wildreis findet, kann auch roten Vollkornreis nehmen, gibt einen anderen Geschmack, aber funktioniert. Mandeln statt Erdnüsse, falls Allergie besteht oder Konsistenzunterschied gewünscht. Frühlingszwiebeln dürfen nicht zu dick geschnitten werden – sonst schmeckt man sie roh und scharf zu dominant. Paprika gerne frisch und knackig, keine weichen Reste verwenden. Sesamöl ist ein Geheimtipp für mehr Aroma und einen leichten Röstaroma-Geschmack, kann man aber auch weglassen. Mirin ersetzt sich durch trockenen Weißwein mit etwas Zucker, wenn nicht vorhanden. Für Veganismus: Seitan oder Tofu ungebraten oder mariniert. Kräuter variieren macht das Ganze nie langweilig: Koriander, Minze oder Petersilie, je nachdem, was greifbar ist.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Der wichtigste Schritt ist die Reiskocherzeit und Hitze – niemals sprudelnd, sondern niedrige Hitze mit Deckel. Prüfen, ob sie platzen und zart sind, ohne matschig zu sein. Fleisch anbraten, bis es knackige Brandstellen hat und nicht unterschätzt, die Ruhephase gibt dem Fleisch den nötigen Saft. Zutaten gut vermischen, aber ruhe bewahren, damit der Reis nicht zerfällt. Würzung erst am Ende anpassen – oft zu salzig, wenn Sojasoße unbedacht verwendet wird. Saftige, knackige Paprika und zarte Frühlingszwiebeln verleihen Frische; Spinat oder Feldsalat bitte aufheben bis zum Schluss, sonst wird er matschig. Die Kombi warm oder kalt essen, experimentieren, ausprobiert habe ich beides – lauwarm ein klein wenig besser. Am besten mit Vorbereitungen spielen: Reis am Vortag kochen, Fleisch grillen, dann zusammenstellen. Das spart Zeit, wenn Gäste kommen.
Küchentipps
- 💡 Reis vor dem Kochen abspülen. Entfernt die Stärke. Das sorgt für die perfekte Körnung. Mehr Wasser kann matschig machen. Sanft simmern, nicht wild kochen.
- 💡 Wenn die Koteletts trocken werden, senken Sie die Grilltemperatur. Lassen Sie das Fleisch nach dem Grillen ruhen. Dadurch bleibt der Saft im Fleisch.
- 💡 Variieren Sie die Zutaten. Statt Koriander, nutzen Sie Petersilie oder Minze. Perfekt für frische Aromen. Und Mandeln oder Pistazien als Alternative bei Allergien.
- 💡 Die Frühlingszwiebeln dünn schneiden. Dicke Stücke schmecken zu scharf. Paprika muss frisch sein, keine alten oder matschigen Reste verwenden.
- 💡 Beim Würzen mit Sojasoße vorsichtig sein. Beginnen Sie mit weniger. Nachjustieren mit Reisessig ist leichter. Behalten Sie den Salzgehalt im Kopf.



