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Würzige BBQ Sauce mit Twist

Würzige BBQ Sauce mit Twist

Von Marlena

Eine herzhafte, rauchige Barbecue-Sauce mit Hemmungslosigkeit im Geschmack. Schalotte statt Zwiebel bringt Süße, geräuchertes Paprikapulver ersetzt Worcestershire. Brauner Zucker weicht etwas Honig, mehr Säure durch Apfelessig. Langsam eingekocht bis Blasen flüstern, dann grob püriert für Biss. Leicht süß-scharf, mit leichtem Senfaroma und einem Hauch Meerrettich. Immer wieder abgeschmeckt, Anpassungen an Alltagsvorrat und Stimmung. Flüssigkeitsbalance mit Gemüsebrühe statt Hühnerbrühe, rastlos gerührt, bis alles bindet und glänzt. Glück, wenn um Kitche öffnet, Essig und Rauch mischen.
Vorbereitung: 10 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt: 25 min
Portionen: 4 Portionen
#BBQ #Sauce #Grillen #Rezept
Barbecue ganz ohne langweilig, gedacht, probiert, verworfen. Schalotte statt Zwiebel probiert – resultiert in mehr Süße, fast samtig beim Kochen. Kein gewöhnliches Rezepte-Abspulen, sondern fühlen, Beobachten. Knoblauch nicht zu lange, sonst beißend. Hühnerbrühe fiel raus, Gemüsebrühe macht’s neutraler, aber trotzdem vollmundig. Wer Würstchen oder Rippchen pimpt, nimmt das gerne. Geräuchertes Paprikapulver statt Worcestershiresauce, aus Faulheit, aber geil. Keine Saucen jetzt aus Flasche. Energien steigen, wenn Sauce selber kochen. Zugabe von Honig für glatte, nicht gummiartige Süße. Apfelessig statt Weißwein gibt mehr Fruchtigkeit – habe mehrmals probiert, freue mich, wenn die Säure just richtig tanzt im Mund. Kurz, knackig, manchmal denkt man Röstaromen, manchmal hell, frisch. Alle Konsistenzen wichtig, deshalb nicht alles verrühren, nichts zu fein. Vor allem der Biss ist Trumpf. Geduld zahlt sich aus, ohne Einkochen keine Tiefe, aber auch nie zu dick werden, sonst klebt.

Zutaten

  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 2 Zehen Knoblauch, zerdrückt
  • 3 EL Olivenöl
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 80 ml Tomatenketchup
  • 20 ml grober Senf, nicht Dijon
  • 1 EL geräuchertes Paprikapulver statt Worcestershiresauce
  • 1 EL Honig statt braunem Zucker
  • 1 EL scharfer Meerrettich vorbereitet
  • 20 ml Apfelessig statt Weißweinessig
  • Über die Zutaten

    Schalotte bringt samtigere Süße als rohe weiße Zwiebel, aromatisch vielschichtig. Knoblauch zerdrücken, nicht hacken, damit Ölausstoß besser. Olivenöl immer kaltgepresst, schmeckt intensiver. Gemüsebrühe neutral genug, Hühnerbrühe zu dominant. Für Ketchup kann auch selbst gemacht oder Bio. Grober Senf gibt Textur und kippt Geschmack Richtung Rustikal; Dijon passiert, aber Geschmacksintensität anders. Geräuchertes Paprikapulver ersetzt Worcestershiresauce, wenn nicht greifbar: Sojasauce plus Rauchsalz. Honig mildert Süße harmonischer als brauner Zucker. Meerrettich frisch oder aus dem Glas, wichtig die Schärfe frisch. Apfelessig fruchtiger als Weißweinessig, bringt Balance gegen Süße. Variabel je nach Vorrat und Geschmack, Salzzugabe dabei immer sparsam, da alle Zutaten Eigengeschmack.

    Zubereitung

  • Olivenöl in kleinem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Schalotte darin glasig dünsten, nicht braun lassen, lieber sanft caramelisieren. Zeit liegt nicht an Minute, sondern am Klang der Zwiebeln, langsam werden sie weich, die Oberfläche leicht glänzend.
  • Knoblauch zugeben. Kurz mitrösten bis Aroma stark aufsteigt, vorsichtig, damit er nicht anbrennt, sonst bitter.
  • Dann Gemüsebrühe, Ketchup und Senf einrühren. Flüssigkeit aufkochen, sichtbar aufsteigen und Blasen schlagen.
  • Paprikapulver einstreuen, sorgfältig verteilt, damit es nicht klumpt. Honig hinzufügen – nimmt etwas Säure. Alles gründlich vermischen.
  • Meerrrettich unterrühren, der bringt Schärfe mit Säure, ein Gegensatz zu süßlich. Apfelessig nach und nach zugeben. Schmeckt ab, da Apfelessig fruchtiger, also vorsichtig dosieren.
  • Hitze reduzieren auf kleine Bläschen, Sauce langsam einkochen lassen. Rühren nicht vergessen, sonst Bodenbrand, lieber öfter umrühren als nur gelegentlich.
  • Nach 12 bis 15 Minuten, wenn die Sauce sichtbar dicker wird, Farbe satt, kaum mehr Flüssigkeit unterm Löffel, dann pürieren. Grob, nicht komplett fein, Biss ist nice, wegen Textur.
  • Zurück in den Topf, nochmal kurz erhitzen, Geschmack überprüfen – manchmal mehr Honig oder Essig. Manche mögen's süßer, andere zittriger. Ich finde so die Balance.
  • Abschalten, Oberfläche glänzt, leicht dickflüssig ohne Leimigkeit. Restwärme erledigt letzten Schliff.
  • Zubereitungstipps

    Glasig dünsten, nicht Farbe nehmen, Aroma entwickeln. Schalotte gut beobachten, nicht braun, sonst zu herb. Knoblauchzeit ist kurz, bis Duft stark, sonst bitter. Einrühren aller Flüssigkeiten vorbereitet, um Klumpen zu verhindern. Sauce muss langsam blubbern, nicht hektisch kochen. Rühren hält Boden und Sauce geschmeidig, damit nichts anbrennt. Nach 12-15 Minuten die richtige Bindung finden, das sieht man an dicken Blasen, leichter Widerstand beim Rühren. Pürieren grob, dann mehrstrukturig, so fühlt man die Zutaten, nicht seelenlos glatt. Noch einmal abschmecken, Essig oder Süße nochmal balancieren, hängt auch davon ab, wofür die Sauce später genutzt wird. Sauce fertig, wenn sie am Löffel haftet, aber nicht tropft wie Sirup. Lieblingsfehler: zu frühes Pürieren, dann zu dünn oder zu später, dann zu grob. Sauce aufbewahren in luftdichtem Glas, hält einige Tage. Gerade bei Barbecue sehr flexibel; frisch aufgewärmt fast wie neu.

    Küchentipps

    • 💡 Startet mit Schalotte, die bringt Süße. Zwiebeln oft zu scharf. Das sanfte Karamellisieren ist entscheidend. Hitze niedrig, sehen, hören. Aroma entwickelt sich, rechtzeitig umschwenken.
    • 💡 Knoblauch einfach zerdrücken, nicht hacken. Dadurch steigt das Aroma. Sie wird schnell bitter. Farbveränderung beobachten, kurz rösten, dann gleich Gemüsebrühe einrühren. Langsam aufblubbern lassen.
    • 💡 Paprikapulver gut genießen. Klumpen sind keine Freude, also sorgfältig einstreuen. Honig dosieren, wichtig für Balance. Zuviel macht es klebrig. Achten auf den richtigen Geschmack.
    • 💡 Nach 12 bis 15 Minuten genau hinsehen. Sauce wird dick, die Blasen ändern sich. Widerstand beim Rühren ist wichtig. Überpürieren vermeiden, Textur ist das Geheimnis. Grob fühlt man die ganzen Zutaten.
    • 💡 Und wenn’s nicht passt, einfach etwas mehr Apfelessig oder Honig hinzufügen. Geschmäcker variieren. Wichtig ist Geduld. Nicht zu dick werden lassen, sonst klebt es.

    Häufige Fragen

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