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Würzige Garnelen Linguine

Würzige Garnelen Linguine

Von Marlena

Garnelen Linguine mit würziger Cajun-Note, Creme und frischen Kräutern. Leicht abgewandelt mit Kohlrabi statt Käse, Tomatenmark statt Dosentomaten. Aromatische Zwiebeln, Knoblauch und Cajun-Gewürze, gebraten bis sie duften, mit cremiger Sauce. Praktische Tipps zum Timing, Erkennen von Garzuständen und Ersatzvorschläge. Ideal wenn spontan, schnell und geschmackvoll zubereitet werden soll.
Vorbereitung: 15 min
Kochzeit: 20 min
Gesamt: 35 min
Portionen: 4 Portionen
#Pasta #Meeresfrüchte #schnell
Manchmal muss es schnell gehen, aber trotzdem herzhaft würzig sein. Linguines mit Garnelen, abgeschmeckt mit Cajun-Gewürzen – das ist ein Klassiker, den ich oft variiere. Statt klassischer Dosentomaten setze ich auf Tomatenmark, intensiver und weniger wässrig. Kohlgemüse wie Kohlrabi bringt zusätzlich Biss und Frische in die cremige Sauce. Garnelen brauchen dabei nur ein paar Minuten in der Pfanne, sonst werden sie gummiartig. Die Sauce richte ich mit Kochwasser der Nudeln aus, das ist mein kleiner Trick für den perfekten Glanz und die richtige Konsistenz. Kräuter dürfen nicht fehlen, ruhig etwas mehr als üblich, frisch im letzten Moment untergehoben. Gewürzt wird großzügig, aber immer vorsichtig – Cajun kann sonst alles überdecken. Erkennt man daran, wenn die Pfanne beim Rösten angenehm würzt und leicht knistert.

Zutaten

  • 240 g Linguine oder Spaghetti
  • 280 g gefrorene Garnelen, geschält und gut abgetropft
  • 25 ml Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 EL Cajun-Gewürzmischung oder mehr nach Geschmack
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Gemüsebrühe oder Wasser vom Nudelkochen
  • 150 ml Kochsahne 15% oder 20%
  • 120 g Kohlrabi, geschält und klein gewürfelt
  • 30 ml frisch gehackter Koriander oder Petersilie
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Bedarf
  • Über die Zutaten

    20 Prozent weniger Nudeln als üblich – so wird das Gericht leichter und besser mit Sauce vermischt. Garnelen kann man auch durch gebratene Hähnchenstücke oder Tofu ersetzen, bei Vegetariern gern Paprika zusätzlich. Statt Tomatenmark sind Dosentomaten mit reduzierter Flüssigkeit möglich – dann muss länger eingekocht werden, um die richtige Bindung zu bekommen. Kohlrabi nutze ich als Alternative zum Frischkäse, der mindert die Fettigkeit und gibt dennoch eine cremige Textur. Man kann Petersilie durch Koriander ersetzen, das gibt eine frische, exotische Note. Wichtig: Knoblauch nie zu lange braten, sonst bitter. Und beim Würzen immer langsam anfangen und abschmecken – Cajun Gewürzmischungen variieren extrem.

    Zubereitung

  • Wasser aufsetzen, salzen. Nudeln al dente kochen. Nicht zu weich, lieber bissfest. 100 ml Kochwasser abnehmen, abtropfen, warm halten.
  • Währenddessen Öl in großer Pfanne erhitzen. Garnelen rein, auf mittelhoher Stufe anbraten. Nur 2 bis 3 Minuten. Sie springen und quietschen, leicht rosa müssen sie sein – nicht zu lange. Herausnehmen, beiseitestellen. Würzen mit Salz, Pfeffer.
  • Im selben Fett Zwiebel glasig schmoren, gelegentlich rühren. Aromatisch muss es werden, leicht goldgelb. Knoblauch und Cajun sofort rein, kurz mitrösten – nicht verbrennen! Sofort Tomatenmark dazu, alles kräftig vermengen. 1 bis 2 Minuten braten, damit der Duft sich entfaltet.
  • Kohlrabiwürfel zufügen, kurz anbraten, knackig und frisch bleiben. 150 ml Gemüsebrühe oder Nudelwasser angießen. Ein wenig einkochen, leicht sämig. Sahne dazu, alles umrühren. Sauce soll cremig werden, aber noch flüssig genug zum Mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Jetzt Garnelen zurück in die Pfanne, Nudeln ebenfalls. Bei mittlerer Hitze alles vermengen. Sauce soll Nudeln ummanteln, nicht ersäufen. Falls zu dick, löffelweise Nudelwasser zugeben. Einstechen, probieren. Kräuter untermischen, frisch und hellgrün. Warm servieren, ideal sofort – sonst Sauce zieht ein und wird zäh.
  • Zubereitungstipps

    Al dente kochen heißt, dass die Nudeln beim Probieren innen noch leicht Widerstand geben. Nicht zu lang lassen – Nachgaren in der Pfanne mit Soße ist normal. Garnelen höchstens 3 Minuten braten, bis sie rosa und leicht spröde sind; wenn sie aufhören zu springen, wird’s Zeit. Zwiebel goldgelb heißt, sie sollte weich und leicht karamellisiert sein, dann erst Knoblauch und Gewürze dazu – das verhindert Bitterkeit. Tomatenmark kurz mit anrösten, um den Säure-Geschmack zu entschärfen. Kohlrabi bleibt knackig, also nur kurz drin lassen, sonst verliert er Biss. Sahne und Nudelwasser geben die cremige Konsistenz, nicht zu viel auf einmal, sonst verwässert die Sauce. Am Ende Gemüse und Garnelen in die Sauce geben, nicht andersrum, sonst zerfallen sie. Frische Kräuter zum Schluss – nie zu früh, sonst welken sie. Serviert auch mit extra Zitronenschnitz für Frische.

    Küchentipps

    • 💡 Wenn die Nudeln kochen, immer etwas Nudelwasser aufbewahren. Es hilft, die Sauce cremig zu machen. Einfluss der Stärke ist enorm. Nudelwasser gibt Glanz. Ein guter Trick, den ich immer anwende.
    • 💡 Achte beim Anbraten der Garnelen auf die Farbe; sie sollten leicht rosa werden. Wenn sie quietschen, sind sie fast fertig. Abziehen, sobald sie diese Unsicherheit haben. Gummiartige Garnelen sind keine Freude. Dann die Gewürze sorgfältig dosieren.
    • 💡 Kohlrabi fügt Knackigkeit hinzu. Schärfe ihn gut, aber nicht zu lange braten. Bei 1 bis 2 Minuten bleibt er frisch. Wenn er matschig wird, hat er lange genug in der Pfanne verweilt. Jedes Gemüse ist ein Spiel mit der Zeit.
    • 💡 Für Vegetarier: Ersetze Garnelen durch gebratene Tofu-Stücke. Paprika macht den zusätzlichen Kick. Und die Sauce funktioniert wunderbar mit allerlei Gemüse. Gehe experimentell heran. Die Grundlage bleibt gleich, aber die Zutaten können variieren.
    • 💡 Zuletzt mit frischen Kräutern abschmecken. Petersilie oder Koriander können》perfekt ergänzen. Denke daran, zu früh einfach bei der Hitze im Topf ist tödlich. Am Ende untermischen für den frischen Geschmack.

    Häufige Fragen

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