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Würzige Pasta im Glas

Würzige Pasta im Glas

Von Marlena

Kurzpasta mit getrockneten Tomaten, Kräutern und einer pikanten Note. Variiert mit Rosmarin statt Oregano, Knoblauchpulver durch Räucherpaprika ersetzt. Perfekt vorbereitet zum Verschenken oder schnellen Kochen. Schritt für Schritt Anleitungen, damit der Aufguss gelingt. Gelingtipps für Konsistenz, Timing und Aromaentwicklung. Vegetarisch, vegan, ohne Nüsse, Laktose und Eier. 750 ml Glasfüllung, ungefähr 3 Tassen.
Vorbereitung: 12 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt: 27 min
Portionen: 1 Portion
#Pasta #schnell #vegan #Geschenkidee
Pasta im Glas – eine simple Idee, die oft unterschätzt wird. Man nimmt trockene Zutaten, kombiniert sie clever mit den richtigen Kräutern und Gewürzen, füllt alles in ein dichtes Gefäß, fertig ist der Vorrat für schnelle Mahlzeiten. Ich habe oft gemerkt, dass die klassische Kombi aus Oregano und Knoblauchpulver zu langweilig wird. Daher ersetzt ich Oregano durch fruchtig-herben Rosmarin und das Knoblauchpulver durch rauchiges Paprikapulver; verleiht ein ganz neues Aroma, das mich beim Öffnen des Glases sofort einfängt. Auf die Konsistenz achtet man durch genaue Kochzeiten nicht allein, sondern schaut aufs Wasser, hört das Blubbern und fühlt die Pasta zwischendurch – Bissfest muss sie sein, sonst klebt sie später unangenehm. Wichtig auch: Lorbeerblätter rausnehmen, bevor man serviert. Kleine Tipps aus der Praxis, die oft übersehen werden, machen den Unterschied zwischen einer guten und einer routinierten Vorbereitung.

Zutaten

  • 140 g kurze Pasta (z.B. Penne oder Fusilli)
  • 50 ml getrocknete Tomaten, grob gehackt
  • 2,5 ml Rosmarin, getrocknet (statt Oregano)
  • 2,5 ml Basilikum getrocknet
  • 2,5 ml Räucherpaprikapulver (statt Knoblauchpulver)
  • 2,5 ml Zwiebelpulver
  • 2 getrocknete Lorbeerblätter
  • 1 Prise zerstoßene Chiliflocken
  • Über die Zutaten

    Pasta wähle ich immer kurze Sorten, weil sie besser im Glas Platz finden und gleichmäßig garen. Die Tomaten gut grob schneiden und trocken halten, sonst kann das Glas feucht werden und Aroma leiden. Getrocknete Kräuter am besten frisch gekauft, da ältere schnell ihr Aroma verlieren. Für die Lorbeerblätter gilt: nicht zerbrechen, für nicht zu bittere Zwischentöne beim Aufguss. Chiliflocken erst kurz vor dem Verpacken auf die Oberseite – heißes Wasser aktiviert die Schärfe deutlich. Statt getrockneten Tomaten kann man auch in Öl eingelegte verwenden, allerdings dann Salz und Öl im Kochprozess anpassen. Räucherpaprikapulver bringt Intensität – fehlte mir lange. Stattdessen tut es natürlich auch geräuchertes Paprikamark oder frische Knoblauchscheiben, dann aber muss das Rezept angepasst werden.

    Zubereitung

  • Glas mit trockenen Zutaten füllen. Kurze Pasta zuerst, Tomaten dazwischen verteilen. Rosmarin über die Spitze streuen, Basilikum folgt.
  • Räucherpaprika sorgt für tiefe, rauchige Note; Zwiebelpulver gibt Süße. Lorbeerblätter unbedingt ganz lassen, entziehen nicht zu stark Aroma.
  • Chiliflocken passen auf die Oberseite, sorgen beim späteren Kochen für kleine Knistergeräusche und dezenten Biss.
  • Deckel luftdicht verschließen, nicht zu fest, sonst knackt beim Öffnen.
  • Beschriftung anbringen mit Wasser und Salz, Kochdauer etwa 15 Minuten in kochendem Wasser. Wichtig: Zuerst auf leichtes Blubbern achten, nicht zu sprudelnd.
  • Während Kochzeit mit Löffel vorsichtig rühren, Klumpen vermeiden. Immer wieder prüfen, Pasta soll weich, aber bissfest sein.
  • Rosmarin und Lorbeer beim Servieren entfernen, gibt sonst Bitterstoffe.
  • Wer es eilig hat, kann Pasta vor dem Abfüllen leicht vorgaren, etwa 3 Minuten im kochenden Wasser, dann trocknen lassen - macht schnellere Zubereitung möglich.
  • Getrocknete Tomaten optional durch in Öl eingelegte ersetzen für intensiven Geschmack, dann Salz im Kochwasser reduzieren.
  • Wer keine Chiliflocken mag, einfache Paprikaflocken nehmen oder ganz weglassen.
  • Schlägt man das Glas um, bleibt alles gut durchmischt. Optimaler Stauraum: dunkel, kühl, luftdicht.
  • Hält so etwa 3 Monate. Frische Kräuter schnell verwelken, getrocknete halten mindestens ein Jahr.
  • Wichtig: Beim Kochen keine Zugabe von Öl ins Wasser - Aromakonzentration leidet sonst.
  • Gemüsebrühe statt Wasser bringt nochmal deutlich mehr Tiefe, auch wenn es vom Original abweicht.
  • Zubereitungstipps

    Mein Ablauf: Zuerst Glas steril oder sehr sauber, sonst hält das nicht. Zutaten lagern, dann in Schichten füllen, damit später alles gut auffliegt. Rosmarin zuerst prüfen, durch zu große Stücke verteilt sich das Aroma zu stark, besser fein zerkrümeln. Lorbeerblätter komplett, die sind nahe am Glasrand. Deckel schließt man mit Gefühl – zu fest erstickt die Aromabildung. Am Herd: Wasser ganz leicht köcheln lassen, kein heftiges Kochen. Rühren nach 7 Minuten geht bei größeren Mengen Pasta, sonst zerfallen sie. Den Biss prüfe ich mit zwei Fingern – wenn es leicht nachgibt, warm raus aus dem Wasser. Lorbeer entfernen, dabei sorgfältig, denn die Blätter zerbröseln sonst. Für größere Mengen empfehle ich, Portionen modular zu packen, sonst gerät der Geschmackinsgesamt aus dem Gleichgewicht. Sollte Pasta zu hart erscheinen, Wasserstand erhöhen, nachwürzen mit Salz nach Belieben.

    Küchentipps

    • 💡 Verwende kurze Pasta wie Penne oder Fusilli. Sie garen gleichmäßiger und passen besser ins Glas. Achte auf die Menge, nicht zu viel reintun. Gegebenenfalls kann man weniger als 140 g nehmen, wenn man es lockerer mag. Diese Pasta wird beim Kochen immer etwas aufquellen, darum besser etwas Platz lassen.
    • 💡 Getrocknete Tomaten sind nicht gleich getrocknete Tomaten. Wähle qualitativ hochwertige, grob gehackte. Sie sorgen für Geschmack. Für intensiveren Geschmack verwende eingelegte Tomaten. Aber Achtung – dann das Salz im Kochwasser anpassen. Öl könnte die Aromakonzentration beeinflussen.
    • 💡 Räucherpaprikapulver ist ein Muss. Es bringt eine Tiefe ins Gericht, die du mit Knoblauchpulver nie erreichen würdest. Ein paar eigene Versuche mit verschiedenen Paprikasorten haben das gezeigt. Räuchern verleiht dem Gericht eine rauchige Note, die während des Garens besonders zur Geltung kommt.
    • 💡 Ein wichtiges Detail – Lorbeerblätter nicht zerbrechen. Ganze Blätter entziehen Aromen sanfter. Wenn ich sie zerbröseln, wird das Gericht schnell bitter. Merke: Sie intensivieren das Aroma während des Kochens, müssen aber vor dem Servieren entfernt werden.
    • 💡 Die Chiliflocken sind optional. Für weniger Schärfe kann man mit geräuchertem Paprikapulver experimentieren oder sie ganz weglassen. Wenn ich sie hinzufüge, mache ich das immer ganz zum Schluss, kurz bevor die Mischung ins Glas kommt. So wird die Schärfe aktiviert, ohne zu überlagern.

    Häufige Fragen

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