Würzige Tomatensalsa

Von Marlena
Scharfe Salsa aus verschiedenfarbigen Paprika, Tomaten, Tomatillos und Limettensaft, verfeinert mit Chipotlesauce und geräuchertem Paprika. Die Mischung wird eingekocht bis sie leicht eindickt und konserviert. Perfekt für Vegetarier, Veganer, und frei von häufigen Allergenen wie Gluten, Nüssen, Eiern oder Milchprodukten. Die traditionelle Wachstumsphase wird durch variierte Garzeiten und eine leicht veränderte Zutatenliste neu interpretiert. Für ein intensives Aroma und lange Haltbarkeit in selbstgemachten Gläsern haltbar gemacht.
Vorbereitung:
45 min
Kochzeit:
40 min
Gesamt:
Portionen:
9 Gläser à 500 ml
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#Einmachen
#Küche
#Vegetarisch
#Vegan
Das Zusammenspiel von frischen Tomaten und Tomatillos mit einer Reihe von bunten Paprikaschoten und scharfen Jalapeños bildet die rauchige Basis für diese Salsa. Bei meinem ersten Versuch neigte die Sauce dazu, zu flüssig zu bleiben, was ich durch das Ersetzen des weißen Essigs durch milderen Apfelessig und die erhöhte Stärkezugabe ausgeglichen habe. Chipotlesauce und geräuchertes Paprikapulver bringen die nötige Tiefe. Achtung bei Hitze und Rühren: Schnell brennt etwas an oder wird zu cremig. Langsam köcheln bringt Süße und Volumen heraus, die Mischung fängt an, dick zu werden, wenn man das Blubbern spürt und die Sauce am Löffel haften bleibt. Selber einkochen heißt Geduld und gutes Timing. Kleine Veränderungen an Chili und Süße sind ohne Probleme möglich, je nachdem, wie scharf oder mild gewünscht. Ich schaue genau auf die Farbe, rieche nach der Knoblauch-Schärfe und taste die richtige Bindung ab.
Zutaten
Über die Zutaten
Kartoffelstärke statt Maisstärke: feiner, bindet anders. Zitronensaft anstelle von Limettensaft, wenn Limetten gerade nicht zur Hand sind oder milder gewünscht. Apfelessig milder und weniger stechend als weißer Essig. Tomatillos können durch grüne Tomaten ersetzt werden, wenn nicht verfügbar – aber die typische Säure fehlt dann etwas. Anstelle von Jalapeños bieten sich milde Haschisch- oder Peperoni-Sorten an – je nach Schärfewunsch. Die Chipotlesauce kann tückisch sein, wer es milder mag, nimmt weniger; gerne mehr rauchiges Paprikapulver als Ersatz. Zucker durch Agavendicksaft oder Honig ersetzbar – falls Allergien gegen Rohrzucker bestehen. Salz darf nicht fehlen, aber auf keinen Fall zu viel, sonst wirkt die Salsa bitter. Für Vegetarier unbedingt die Sauce prüfen; manche Chipotles enthalten verstecktes Hühnchenfett – hier auf vegane Version achten.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Der erste Schritt mit der Sterilisierung ist nicht nur Hygienefrage, sondern verhindert späteres Schimmeln. Das Rühren der Mischung während des Köchelns verhindert Anbrennen – sehr wichtig bei dickflüssigen salsas. Die Stärke immer im kalten Saft anrühren, sonst verklumpt sie. Nach Zugabe der Stärke wird schneller dick; Aufmerksamkeit nötig, nicht zu lange kochen, dann wird es zu fest und schmeckt mehlig. Das spätere Befüllen der Gläser muss zügig erfolgen, um die Temperatur hoch zu halten und Bakterienbildung zu verhindern. Luftblasen entfernen, das sieht die Literatur vor, hilft der Haltbarkeit. Der Hitzeverschluss ist komplexer als oft gedacht: satter Wasserspiegel, konstante Temperatur und perfekte Deckel ansetzen. Nachher kontrolliere ich immer die Deckelsiegelfestigkeit in den ersten Tagen rigoros, um Fehler früh zu erkennen. Trommelnde Blasen und ein redegewandtes Knistern in der Küche sind Anzeichen, dass die Küche lebt und die Sauce ihre Vollendung findet.
Küchentipps
- 💡 Die Sterilisation der Gläser ist entscheidend. Verhindert Schimmel. Einmachgläser gut auskochen. Heiß verwenden. Auch die Deckel in kochendem Wasser kurz steril machen. Wichtig ist die Sauberkeit.
- 💡 Tomatillos können durch grüne Tomaten ersetzt werden. Fehlt die typische Säure. Beachte: Würze nachjustieren. Schärfe und Süße anpassen, nach eigener Vorliebe. Experimentieren beim Kochen ist erlaubt.
- 💡 Aufpassen bei der Stärke. Immer in kaltem Zitronensaft anrühren. Klumpenbildung vermeiden. Ist die Salsa zu dünn, lasse sie länger kochen. Zu dick? Mit Wasser dünnen. Gewusst wie: Timing ist alles.
- 💡 Ob die Salsa gut ist, siehst du am Blubbern. Geräusche und Blasen zeigen dir, dass sie kocht. Auf die Konsistenz achten. Wenn sie am Löffel haften bleibt, dann ist sie fast fertig. Perfekte Bindung ist wichtig.
- 💡 Die Gläser schnell befüllen. Wärme halten ist entscheidend für die Haltbarkeit. Luftblasen entfernen. Glasränder trocken wischen. Deckel fest, aber nicht zu fest anziehen. Gutes Timing beim Einkochen sorgt für eine lange Haltbarkeit.



