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Würziges Basilikum-Pesto

Würziges Basilikum-Pesto

Von Marlena

Klassisches Pesto mit frischem Basilikum, gerösteten Mandeln als Nussalternative und Pecorino für eine intensive Note. Knoblauch durch Schalotte ersetzt, für milderen Geschmack. Zitronensaft sorgt für Frische, Olivenöl bindet. Die Textur cremig, leicht körnig, perfekt um Pasta, Brot oder Gemüse zu verfeinern. Achtet auf knackig frische Kräuter, die Röstaromen der Mandeln und den Geruch reifen Käses. Geschmacklich ausgewogen, mit leichter Säure und nussiger Tiefe. Ohne Kuhmilch und trotzdem würzig dank Pecorino. Leicht anzupassen, vegan möglich wenn Pecorino durch Hefeflocken ersetzt wird. Schnell zubereitet, aromatisch intensiv, ein Klassiker mit Twist, auf den ich in der Küche schwöre.
Vorbereitung: 8 min
Kochzeit: 7 min
Gesamt: 15 min
Portionen: 4 Portionen
#Pasta #italienisch #vegan möglich
Frisches Pesto ist mehr als nur pürierte Kräuter und Öl. Manchmal stolpert man über Rezepte, die zu fein pürieren, zu ölig oder zu lasch schmecken. Meine Erfahrung zeigt: Die richtige Textur und die genaue Balance aus Säure, Nuss und Käse machen den Unterschied. Das Rezept hier ersetzt Pinienkerne durch geröstete Mandeln, die ich aromatischer finde und oft zur Hand habe. Pecorino statt Parmesan gibt eine etwas schärfere Note; gepaart mit Schalotte statt Knoblauch eine mildere Schärfe, die überraschend gut funktioniert. Zeit nicht stur abmessen, sondern nach Duft und Konsistenz arbeiten. Wer einmal seinen eigenen Pesto gemacht hat, will keine Fertigpackung mehr. Und wenn nötig, kann man alle Zutaten schnell anpassen, um Lagerbestand und Geschmack zu kombinieren. Ein Dreh in der Küchenmaschine reicht aus, die grobe Struktur bleibt erhalten, was die Sauce spannend macht. Nicht zu lange mixen!

Zutaten

  • 85 g frisches Basilikum, locker gepackt
  • 25 g Mandeln, leicht geröstet
  • 15 g fein geriebener Pecorino
  • 1 kleine Schalotte, grob gehackt
  • 20 ml Zitronensaft frisch gepresst
  • 150 ml hochwertiges Olivenöl extra vergine
  • Salz nach Geschmack
  • Über die Zutaten

    Frischer Basilikum ist das A und O. Staubtrocken, sonst fällt das Öl nach unten raus. Mandeln unbedingt vorher rösten; kalte, rohe Nüsse schmecken fad. Pecorino sorgt für die salzige, würzige Note, alternativ eignet sich gereifter Parmesan. Schalotte wird meist unterschätzt, sorgt aber für milde Würze und klingt hervorragend mit frischem Zitronensaft. Olivenöl extra vergine ist hier kein Luxus, da es das Aroma prägt. Falls die Sauce zu dick wird, mit etwas Öl oder Zitronensaft nachträglich auflockern. Im Winter, wenn frisches Basilikum rar ist, bietet sich tiefgefrorenes an, allerdings verliert die Sauce dann an Frische. Walnüsse oder Cashewkerne schmecken nussig, sind günstiger und auch gut zu nutzen, wenn man kein Pinienkern-Fan ist oder Allergien vorliegen.

    Zubereitung

  • Basilikum gründlich waschen, Blätter vorsichtig trocken schütteln oder tupfen, damit keine Feuchtigkeit das Öl trennt.
  • Mandeln in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie anfangen zu duften und leicht gebräunt sind. Nicht verbrennen lassen, sonst bitter.
  • Schalotte grob hacken, milder als Knoblauch aber gibt Würze ohne Schärfe. Gut für den Pesto-Einstieg.
  • Im Mixer zuerst Basilikum, geröstete Mandeln, Pecorino und Schalotte grob zerkleinern. Nur kurz pulsieren, um die Struktur zu bewahren.
  • Zitronensaft einfüllen, um frische Säure ins Spiel zu bringen, klappt auch besser mit grünen Kräutern.
  • Jetzt langsam Olivenöl einträufeln, während die Maschine läuft. So emulgiert das Öl mit den festen Zutaten, wird cremig, aber behält etwas Biss.
  • Mit Salz abschmecken. Nicht zu früh salzen, sonst bleibt es blass. Am Ende nochmal probieren und anpassen.
  • Fertiges Pesto in eine Glas- oder Keramikschüssel geben. Lässt sich bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren, Oberfläche mit Öl bedecken.
  • Variation: Walnüsse oder Cashewkerne gehen auch, geben mildere, cremigere Textur. Pecorino kann man teilweise durch Parmesan ersetzen, je nach Geschmack.
  • Wer kein Fan von Schalotten ist, Knoblauchzehe minimal dosieren - max. halbe Zehe fein gerieben. Zu viel macht schnell bitter.
  • Zubereitungstipps

    Kein stures Mixen auf höchster Stufe – Pesto lebt von angenehmer Textur. Besser mehrere kurze Pulse, so bleiben kleine Stücke sichtbar, und die Sauce wirkt frisch. Das Einlaufen des Öls sollte langsam und tröpfchenweise erfolgen, sonst gerinnt die Emulsion und wird zu flüssig. Salz erst am Ende einkippen, oft erst dann harmonieren die Aromen richtig. Die leichte körnige Struktur fühlt sich auf der Zunge besser an als ein komplett glattes Pesto. Beschleunigen lässt sich der Prozess, wenn man Mandeln und Schalotte vorab fein hackt – spart etwas Zeit beim Mixen. Tipp: Immer etwas Öl auf dem fertigen Pesto lassen, beim Lagern, damit es nicht oxidiert. Bei fehlendem Mixer kann Pesto auch mit einem Mörser hergestellt werden – dauert länger, das Ergebnis ist aber noch rustikaler. Aufpassen mit Mixer-Qualität: billige Geräte können zu viel Hitze erzeugen, dadurch verändert sich Geschmack. Man hört das schon am Summen.

    Küchentipps

    • 💡 Frischer Basilikum ist entscheidend. Staubtrocken verwenden. Feuchtigkeit trennt das Öl. Mandeln sollten gut geröstet werden. Kalte Nüsse schmecken fad. Pecorino gibt die perfekte salzige Note; Parmesan kann genutzt werden. Schalotte sorgt für milde Würze. Diese Kombination ist erfrischend.
    • 💡 Öl langsam einlaufen lassen. Das ist wichtig für die Emulgierung. Sonst wird die Textur verwässert. Mixen auf niedriger Stufe; kurze Pulse schaffen die richtige Konsistenz. Kleine Stücke bleiben erhalten. Die Struktur macht es frisch und interessant. Mit Esslöffel kleinen Portionen einfüllen.
    • 💡 Variationen sind möglich. Walnüsse geben einen anderen Geschmacksaspekt, auch Cashewkerne sind fein. Pecorino kann halb ersetzt werden; experimentiere mit Parmesan. Im Notfall, frische Zitronenschale dazu für extra Frische. Immer wieder probieren; so findet man die perfekte Balance.
    • 💡 Aufbewahrung ist einfach, aber Vorsicht: Immer Öl obendrauf. Das verhindert Oxidation. Im Kühlschrank hält es bis zu drei Tage. Für tiefgefrorenes Basilikum ist Qualität wichtig. Achte darauf, dass es gut aufbewahrt wird. Frische verliert sich, Geschmack leidet.
    • 💡 Ein Mörser kann genutzt werden, für rustikalen Pesto. Eignet sich gut, wenn Mixer fehlt. Resultat ist körniger und intensiv. Mit Geduld arbeiten; Geschmack steckt im Detail. Röstkoordination ist wichtig. Hört auf die Mandeln, wenn sie duften, dann sind sie bereit.

    Häufige Fragen

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