Aller au contenu principal
A

Ziegenkäse-Kräuter-Dip mit Rohkost

Ziegenkäse-Kräuter-Dip mit Rohkost

Von Marlena

Frischer Ziegenkäse vermengt mit griechischem Joghurt, Honig, frischen Kräutern und einem Hauch Meerrettich. Dazu knackige Gemüsesticks aus Variation von Karotten, Fenchel, Paprika und Gurke. Der Dip wird im Glas geschichtet, das erleichtert Portionieren und sieht rustikal aus. Ein schneller Snack oder Vorspeise, die viel Frische und Würze bietet. Statt Ziegenkäse kann Frischkäse genutzt werden, Fenchel sorgt für Anisnote, ersetzt Sellerie mit mildem Geschmack. Zwiebelpulver verleiht Tiefe, Pfeffer und Salz natürlich variierbar. 4 Portionen, ohne Nüsse, gluten- und eifrei. Eben keine Süßspeise, sondern etwas zum Zugreifen und Eintauchen.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 30 min
Portionen: 4 Portionen
#wiederentdecken #vorschläge #snack #vegetarisch
Einen Dip mit Ziegenfrischkäse herzustellen, ist simpel, aber erfordert Fingerspitzengefühl. Hat man sich erstmal auf die Balance zwischen Frische von Kräutern, cremiger Textur und leichtem Hauch von Süße und Schärfe eingeklopft, kriegt man schnell ein Gericht, das sich vielseitig einsetzt. Rohkost in Gläsern serviert, ist praktischer als gedacht – kein Durcheinander, einfach zugreifen. Karotten und Fenchel bringen knackige Überraschung, wobei Fenchel statt Sellerie hier für den charaktervollen Dreh sorgt. Joghurt macht’s leichter, so schmeckt er frisch trotz cremiger Basis. Für mich wichtig, dass die Kräuter frisch geschnitten sind, nicht getrocknet; das macht viel aus im Aroma. Weniger Honig, dafür würziger Meerrettich – das variiert individuell, ruhig probieren!

Zutaten

  • 85 g Ziegenfrischkäse, weich
  • 220 ml griechischer Joghurt 2%
  • 15 ml flüssiger Honig
  • 25 ml frisch gehackter Schnittlauch
  • 20 ml gehackte Petersilie
  • 20 ml frisch gehackter Dill
  • 12 ml Meerrettich, mild vorbereitet
  • 2,5 ml Zwiebelpulver
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 2 große Karotten, in Stifte geschnitten
  • 1 Fenchelknolle klein, in Rauten geschnitten
  • 1 rote Paprika, entkernt und in Streifen
  • 1/2 Salatgurke, längs in Sticks
  • Über die Zutaten

    Die Mengen der Zutaten habe ich leicht verändert, da Ziegenfrischkäse oft fester ist als erwartet – daher weniger als im Original. Frische Kräuter wie Petersilie und Dill geben mehr Komplexität als Estragon allein, der manchmal zu dominant wirkt. Honig trocken oder flüssig zum Süßen, mild sollte er sein. Statt Sellerie muss nicht immer sein, Fenchel bringt angenehme Anisnoten und macht’s interessanter. Gurke und Paprika möglichst frisch und knackig wählen, keine weichgelagerten Exemplare. Meerrettich kann selbst gerieben sein, aber fertig aus dem Glas tut’s auch, nur milder. Zwiebelpulver ersetzt pulverisierten Knoblauch oder frische Zwiebel, da so Aroma besser verteilt wird. Alternativ passt auch ein Spritzer Zitronensaft für Frische. Die Gemüse kann man nach Jahreszeit anpassen, was gerade da ist.

    Zubereitung

  • Im Foodprozessor Ziegenkäse, Joghurt und Honig zu einer cremigen Masse vermengen. Wichtig: Die Käsemasse darf nicht pastös sein, sondern soll noch leicht luftig wirken. Zwischendurch Schüsselwände mit Spatel lösen — so keine Klumpen entstehen.
  • Dann Schnittlauch, Petersilie, Dill, Meerrettich und Zwiebelpulver zugeben. Nur kurz mixen, eben durchziehen lassen, sonst wird zu flüssig. Lieber mit Spatel sorgfältig verrühren, kontrollieren ob Salz und Pfeffer stimmen. Abschmecken, denn frische Kräuter variieren stark im Aroma.
  • Mit Salz und Pfeffer sorgfältig abschmecken. Immer probieren! Ein Hauch mehr Meerrettich kann hier schnell die Balance kippen. Weniger ist oft mehr.
  • Die Masse in 4 weite Schraubgläser verteilen, etwa 100 ml pro Glas, nicht voll pressen, etwas Luft lässt Dip luftig bleiben.
  • Gemüsestifte senkrecht in die Gläser stecken, sie dürfen nicht zu lang oder zu dick sein, leicht knackig, frisch vom Markt. Fenchel ersetzt hier Sellerie, bringt frische Bitterkeit, die gut mit Kräutern korrespondiert.
  • Geschlossene Gläser mindestens 30 Minuten kalt stellen. So verbinden sich Aromen besser. Ich lasse oft bis zu 45 Minuten, dann intensiver im Geschmack, Struktur fester.
  • Zum Servieren Kalt servieren, ideal auf rustikalen Holzbrettern oder neben Brot. Wer möchte, kann noch frische Kräuter darüber streuen.
  • Tip: Kühlen stoppt Aromen. Bei warmen Temperaturen Dip vorher kurz umrühren, frisch wirkt er dann wieder lebendig.
  • Wenn kein Ziegenkäse da ist, schmeckt gleichermaßen Frischkäse mit Kräutern oder Ricotta, aber mit weniger Säure.
  • Bei zu dünner Konsistenz Joghurt leicht abtropfen lassen oder mit mehr Ziegenkäse anreichern. Dip soll sichtbar Struktur haben, nicht wie Soße laufen.
  • Gemüse sollte knackig und möglichst frisch verwendet werden, um Texturspiel zur cremigen Dipmasse. Fenchel kann etwas milder gedämpft werden, ist dann weniger scharf.
  • Nach Belieben mit Zitronenabrieb für Frische arbeiten oder kleine Chili-Flakes für warme Würze, wenn man mutig ist.
  • Zubereitungstipps

    Das wichtigste: Die richtige Konsistenz. Ziegenkäse und Joghurt müssen sich gut verbinden, ohne dass der Dip zu flüssig wird. Der Spatel ist hier dein bester Freund. Die Masse mehrfach vom Rand lösen, dann wird’s sämiger. Kräuter und Meerrettich nicht zu lange mixen, sonst wird’s matschig und verliert Frische. Wenn es zu fest wird, Joghurt nachgeben, sonst Ziegenkäse ergänzen. Die rohe Gemüsestangen sollten so dick sein, dass sie knackig bleiben, nicht brechen. Fenchel abwaschen, eventuell den harten Strunk entfernen, sonst tragen die Fasern zu einem unangenehmen Gefühl bei. Die Lagerung in Schraubgläsern erleichtert später das Servieren und schützt vor Austrocknung. Durch die unterschiedlichen Texturen möchte ich meine Gläser nicht zu voll machen – Luft hilft, Aromen offener wirken zu lassen. Kalt durchziehen lassen bringt den Geschmack voll raus; ich habe mit 30 bis 35 Minuten gute Erfahrungen gemacht. Mit „reif“ meine ich nicht abgelagert, sondern harmonisch vereint. Frische Kräuter immer erst kurz vor dem Servieren zugeben, sonst leiden sie optisch und geschmacklich.

    Küchentipps

    • 💡 Frische Kräuter sind entscheidend. Ich kaufe oft bei den Märkten in Zürich oder Bern. Petersilie und Dill geben mehr Aroma als Estragon. Diese Pflanzen müssen frisch verwendet werden, das macht einen echten Unterschied. Den Ziegenkäse und Joghurt gut vermengen, die Konsistenz ist wichtig für die Würze.
    • 💡 Konsistenz prüfen. Dip muss fest sein, aber cremig. Wenn er zu flüssig ist, dann Joghurt abtropfen lassen. Auch ein wenig mehr Ziegenkäse kann helfen. Ab und zu die Masse mit einem Spatel umrühren, damit sich alles gut verbindet. Nicht vergessen, am Schluss alles gut abschmecken.
    • 💡 Fenchel ist hier der Geheimtipp. Er bietet eine erfrischende Note. Wenn du ihn in der Stadt kaufst, frisch ist wichtig. Fenchel ist ein guter Ersatz für Sellerie. Aber auch Karotten dürfen knackig sein. Sie bringen den Biss, den man braucht und machen die ganze Speise lebendiger.
    • 💡 Variationen sind willkommen. Anstelle von Ziegenkäse kann auch Frischkäse oder Ricotta funktionieren. Immer wieder probieren und anpassen. Wenn der Dip zu scharf ist, etwas mehr Honig dazu geben. Der Balanceakt ist der Schlüssel zu einem gelungenen Dip.
    • 💡 Kühlen ist essentiell. Nach dem Schichten muss alles mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Wenn die Aromen sich verbinden, wird das Ergebnis besser. Ich empfehle manchmal bis zu 45 Minuten. Dann merkt man das Aroma viel mehr.

    Häufige Fragen

    Das könnte dir auch gefallen

    Alle Rezepte ansehen →