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Zitrone Himbeerquadrat

Zitrone Himbeerquadrat

Von Marlena

Ein frischer Zitronenkuchen mit einem Hauch von Himbeeren, kombiniert mit einer knusprigen Mandel-Shortcrust-Basis. Leicht säuerlich, mit einer leichten Süße, die durch die Zugabe von Vanille und Pistazien eine spannende Note bekommt. Die Creme wird ohne Sahne, aber mit Frischkäse und Honig gemacht, was für einen festen, aber zarten Belag sorgt. Perfekt für den Frühling oder Sommer, wenn Himbeeren Saison haben. Die Texturen zwischen knusprigem Boden, cremiger Füllung und fruchtigen Stücken machen jeden Bissen interessant.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 40 min
Gesamt:
Portionen: 16 Stücke
#Kuchen #Sommer #Dessert #Frischkäse #Himbeeren
Zitronen-Himbeer-Quadrate mit Mandelboden – eine meiner häufigen Backversuche, die immer wieder kleine Anpassungen erfahren haben. Anfangs war der Boden zu trocken, dann wieder zu bröckelig. Die Frischkäse-Honig-Mischung ersetzte weil ich keine Sahne zuhause hatte; gibt eine fein feste Konsistenz. Himbeeren kommen am besten frisch und vorsichtig untergehoben, Texturgewinne inklusive. Tipp: die einzelnen Komponenten aufmerksam beobachten. Teig soll nicht zu heiß sein, Füllung nicht zu flüssig, Backzeiten angepasst je nach Ofen. Alles etwas wachsamer als einfache Zitronentarte, aber jede Mühe wert.

Zutaten

  • Teig
  • 180 g Mehl
  • 100 g kalte Butter, gewürfelt
  • 70 g Zucker
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 1 kleines Ei
  • Füllung
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 120 ml frischer Zitronensaft
  • 1 EL Zitronenschale, abgerieben
  • 150 g Frischkäse
  • 2 EL Honig
  • 120 g frische Himbeeren
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 15 g gehackte Pistazien zum Bestreuen
  • Über die Zutaten

    Butter immer gut durchgekühlt verwenden, sonst wird der Mürbeteig zäh. Wer Mandelmehl nicht hat, kann feine Haferflocken mahlen – gibt eine rustikalere Note. Der Zucker darf gern etwas reduziert werden, vor allem bei sehr süßen Himbeeren. Zitronenschale frisch reiben für Aroma, fertige Zitrus-Aromen machen das Ganze leicht künstlich. Frischkäse sollte nicht zu flüssig sein, volle Packungen oder Doppelrahmstufen helfen. Honig sorgt für angenehme Süße statt purem Zucker, kann aber optional durch Agavendicksaft ersetzt werden. Für Vanille ruhig Qualität wählen: kräftig, keine synthetischen Ersatzstoffe. Himbeeren zuerst abtropfen lassen, wenn zu feucht, sonst versaut das die Füllung.

    Zubereitung

  • Teig zubereiten, kalte Butter schnell mit Mehl, Zucker, Mandeln und Salz verkneten, bis krümelig, dann Ei unterrühren, rasch, nicht zu lange, zu einem festen Teig formen. Im Kühlschrank c.a. 30 Minuten ruhen lassen, Deckel drauf oder Klarsichtfolie, sonst wird der Teig trocken.
  • Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Springform (24 cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  • Teig dünn ausrollen, in Form drücken, den Rand leicht hochziehen. Mit Gabel mehrfach einstechen, damit keine Blasen aufsteigen.
  • Backpapier auf den Teig legen, mit Hülsenfrüchten beschweren. Vorbacken für 15–18 Minuten, der Boden sollte hellgelb bleiben, nicht zu braun.
  • Hülsenfrüchte entfernen. Kurz abkühlen lassen. Währenddessen Eier mit Zucker cremig schlagen, etwa 2–3 Minuten mit Handrührer, bis es hell und voluminös wird.
  • Zitronensaft und -schale einrühren, dann Frischkäse, Honig und Vanilleextra untermengen. Die Creme sollte glattrührbar sein, keine Käseklümpchen.
  • Himbeeren vorsichtig unterheben, nicht zerdrücken, Bruchstücke geben später überraschende Fruchtbisse.
  • Füllung auf Boden gießen, Oberfläche glattstreichen. Im Ofen 25-28 Minuten backen, die Creme sollte stocken, leicht fest sein, aber in der Mitte noch minimal wackeln.
  • Kuchen rausnehmen, Raumtemperatur, dann mindestens zwei Stunden kaltstellen.
  • Vor dem Servieren mit gehackten Pistazien bestreuen für Geschmack und Crunch.
  • Wer keinen Frischkäse hat: Mascarpone oder Ricotta gehen auch, geben mehr Cremigkeit. Honig kann durch Ahornsirup ersetzt werden, hat etwas mildere Süße. Mandelmehl immer vorsichtig dosieren, sonst wird der Teig trocken. Sollte zu weich sein, das hilft der kurzen Ruhephase im Kühlschrank.
  • Beim Himbeeren-Eintauchen aufpassen: Stücke zerfallen schnell, lieber ein paar ganz lassen.
  • Findet man die Füllung nicht stockfest genug, Kuchen noch ein paar Minuten länger backen und danach gründlich kühlen. Achtung vor zu starren Backzeiten – die Ofentemperatur schwankt immer.
  • Kuchen geht in kleine Quadrate schneiden, mit heißem Küchenmesser. Kalte Klingen zwingen die Schnittpunkte präziser, keine unsauberen Ränder.
  • In größeren Küchen lohnt der Versuch, die Creme mit einem feinen Sieb zu passieren, bevor die Himbeeren rein – für eine extra seidige Masse.
  • Beim Kneten des Teigs: nicht die Wärme der Hände unterschätzen, schnell und behutsam handeln.
  • Backpapier zwischen Teig und Hülsenfrüchten verhindert Anbrennen, Zuwendungen lohnen.
  • Neuer Twist: ein Spritzer Rosenwasser zur Zitronencreme, gibt eine florale Note, die auch geschmacklich interessant ist; wie in einem vergangenen Experiment festgestellt.
  • Einfacher Ersatz für Pistazien: gehackte Mandeln oder Walnüsse, verleiht ebenfalls Crunch und nussige Tiefe.
  • Zubereitungstipps

    Kneten beherzt, aber schnell. So lässt sich Butter feiner verteilen, Teig bleibt mürb. Backpapier und Gewichte nicht vergessen beim Blindbacken. Die Füllung braucht Luft – Eier mit Zucker schaumig schlagen, das ist Key für luftige Struktur. Himbeeren vorsichtig unterheben, sonst zerquetschst du sie, sucht ja noch Frische. Backzeit weniger strikt als Gefühlssache: Rand fängt an fest zu werden und leicht golden, Mitte muss sanft, nicht flüssig, swingen. Nach dem Backen auskühlen, setzen lassen; sonst bröselt der Schnitt. Spritzig mit Pistazien oben drauf. Manchmal probiere ich das mit Rosmarin oder Lavendel, aber dann richtig dosiert! Für sauberes Schneiden Messer heiß in Wasser legen, abwischen, dann erstes Schnitt-Erlebnis anders. Ein paar Erfahrungswerte: Ofentür nicht zu oft aufreißen, Backpapier mehrmals nutzen – nachhaltiger.

    Küchentipps

    • 💡 Teig schnell zubereiten. Kalte Butter in Stücken einarbeiten. Mürbeteig perfekt kneten. Nicht zu lange, sonst wird er zäh. Kühlung ist wichtig.
    • 💡 Blindbacken nicht vergessen; Backpapier sorgt dafür, dass der Teig gleichmäßig gart. Hülsenfrüchte als Gewichte verwenden. Reduziert Blasenbildung.
    • 💡 Die Eier mit Zucker gut aufschlagen. Schaummig wird es luftig. Intentional einfüllen und nicht zu fest rühren; damit wird die Füllung besser.
    • 💡 Himbeeren vorsichtig unterheben, keine zerquetschten Stücke. Sie geben Frische und Textur. Lust auf andere Früchte? Geht auch mit Erdbeeren.
    • 💡 Für die Zitrone: Grasfrisch reiben. Aromen intensiver. Vergiss nicht; Zitronenschale aus der Packung hat oft künstliche Note.

    Häufige Fragen

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