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Zitronen-Buttercreme mit Twist

Zitronen-Buttercreme mit Twist

Von Marlena

Eine zitronige Buttercreme mit Weizenstärke statt Mehl für bessere Bindung. Statt Wasser wird Kokoswasser verwendet für zarten exotischen Geschmack. Die Mengen sind angepasst auf etwa 800 ml fertige Creme. Durch das langsame Einkochen auf dem Herd mit ständigem Rühren entsteht die typische, dick-cremige Textur. Kurz ruhen lassen, butterweich schlagen, danach etwas geriebene Zitronenschale unterheben für Frische. Tipp gegen geronnene Creme: restliche Butter kalt einrühren oder mit Handmixer temperieren. Perfekt zu hellen Kuchen oder Muffins statt klassischer Glasur.
Vorbereitung: 15 min
Kochzeit: 6 min
Gesamt: 21 min
Portionen: ca 800 ml
#Backen #Dessert #Fruchtige Creme
Buttercremes mit Zitrone sind nicht einfach. Hab ich oft zu dünn oder körnig hinbekommen. Merke: die richtige Bindung macht die Stärke, Mehl ist oft zu grob. Kokoswasser ist eine kleine Entdeckung; sonst wird’s zu fad. Außerdem, je nachdem wie frisch die Butter ist, läuft die Creme schnell auseinander, wenn man nicht langsam arbeitet. Die Temperatur kontrollieren, nicht hektisch. Die Kombination von flüssigen und festen Fetten ist tricky, wichtigste Regel: nicht zu heiß, nie zu kalt. Immer wieder zwischendurch probieren und anpassen. Letztlich gebe ich auch gern etwas Zitronenschale dazu, entstanden aus der Idee, dass nur Säure auf Dauer zu stumpf wirkt. Wichtigster Tipp: Geduld, die Creme braucht Zeit und sanfte Hände. Ohne Abschrecken lecker, aber ernst zu nehmen.

Zutaten

  • 100 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 100 ml Kokoswasser oder sonst klares Wasser
  • 1 Eigelb
  • 300 g ungesalzene Butter, weich
  • 60 g Weizenstärke (statt Mehl)
  • 250 g Zucker
  • 1 TL geriebene Zitronenschale (optional für Frische)
  • Über die Zutaten

    Butter weich, aber nicht schmelzend; am besten aus Lagerung bei 18°C. Weizenstärke zum Eindicken statt Mehl, klumpt weniger und sorgt für fein-samtige Textur. Zitronensaft frisch gepresst, abgepackter oft zu sauer oder wässrig. Kokoswasser gibt milden Geschmack, fällt aber weg bei Nichtverfügbarkeit – dann geht klar stilles Wasser. Zucker eher feiner Kristall, grober stockt. Eigelb frisch, sonst wirkt die Creme mehlig. Geriebene Zitronenschale erst am Ende zugeben, damit Aroma nicht zerstört wird. Alternative Zutaten: für laktosefreie Variante Butter durch pflanzliche Margarine ersetzt; Achtung auf Geschmack und Festigkeit. Buttermenge möglichst genau – zu viel macht Creme schwer.

    Zubereitung

  • Einer der wichtigsten Schritte. Zitronensaft mit Kokoswasser vermischen, Eigelb unterschlagen. Nicht hastig, sonst stockt das Ei später.
  • In einem kleinen Topf 50 g Butter zerlassen, mittlere Hitze. Butter sollte nur schmelzen, nicht bräunen. Weizenstärke einstreuen, mit Holzlöffel schnell rühren. Eine Minute garen, bis Stärke duftet und leicht sämig wird. Keine Klumpen erwünschen.
  • Das Zitronen-Ei-Gemisch langsam einrühren, sofort mit Schneebesen kräftig durchwirbeln. Das Volumen springt beim Erhitzen auf und dickt an. Nicht aufhören zu rühren, sonst wird's zäh und ungleichmäßig.
  • Nach etwa 3-4 Minuten kleine Bläschen aufsteigen sehen, das ist der erste Siedepunkt. Dann etwa 1 Minute leicht köcheln lassen, weiter stabil und cremig. Nicht zu lange, sonst wird die Creme zu fest.
  • Vom Herd nehmen, in Schüssel geben. Frischhaltefolie direkt auf Oberfläche legen, damit keine Haut entsteht. Raumtemperatur ist wichtig – zu kalt, Butter wird fest, zu heiß, läuft Creme auseinander.
  • Creme abkühlen lassen, bis gerade handwarm. Restliche Butter stückchenweise geben und mit elektrischem Handmixer kräftig aufschlagen. Mindestens 4-5 Minuten rühren, bis die Masse fluffig wird und hellcremig aussieht.
  • Final: Zitronenschale untermischen. Gibt Textur und intensiviert Aroma, das überzeugend frisch ist. Kein Ersatz für Zitronensaft, sondern Ergänzung.
  • Wenn Creme gerinnt oder zu weich wirkt, kühl stellen und dann vorsichtig mit Mixer wieder aufschlagen. Kleine Portion kalte Butter hilft auch. Immer sanft, nicht überhitzen.
  • Lagerung: Im Kühlschrank bis 3 Tage, vor Gebrauch Temperatur anpassen, weil Butter hart. Kurz schlagen, dann wieder einsatzbereit.
  • Passt nicht nur auf klassische Vanilleböden, sondern auch auf leichte Fruchtkuchen. Beim Auftragen mit Spatel ruhig großzügig sein – leicht fest, aber nicht schnittfest.
  • Zubereitungstipps

    Beim Rühren sind durchgehende Bewegung und Geduld Pflicht. Wichtig: die Stärkepaste immer gut durchgaren, sonst schmeckt’s mehlig. Zitronen-Ei-Mischung allmählich einrühren, nie abrupt, sonst gibt’s Klümpchen. Hitze mittel, nicht zu stark, ideal ist sanftes Sieden mit kleinen Bläschen. Direkt nach Kochen sofort abdecken, Haut macht Ärger. Beim Mixen: nicht zu schnell starten, sanfte Steigerung, sonst spritzt es. Creme schlägt richtig, wenn sie sich vom Boden des Gefäßes löst und nicht mehr ölig aussieht. Probleme: zu sauer – dann Zucker leicht erhöhen. Wenn Creme kippt, lieber abkühlen, dann vorsichtig schlagen, oder Butter in kleinen Stücken nachgeben. Manchmal hilft, Schüssel in warmes Wasser zu stellen, um etwas Temperatur zurückzubekommen. Reicht für ca. 8 Portionen Kuchen, gut portionieren. Für fluffigere Variante kann man am Ende etwas Vanilleextrakt unterrühren, der überdeckt Säure.

    Küchentipps

    • 💡 Wenn die Creme gerinnt oder klumpig wird, ausprobieren: Kalte Butter stückchenweise einrühren. Hört nicht auf zu rühren, restliche Butter sollte weich sein, dann wird's fluffig. Auch wichtig: nicht überhitzen! Temperatur konstant halten.
    • 💡 Langsame Bewegungen beim Rühren sind entscheidend. Zu hektisches Arbeiten kann für eine klumpige Textur sorgen. Ich achte darauf, dass alle Zutaten Raumtemperatur haben. Vor dem Kochen ab und zu probieren, die Aromen entfalten sich.
    • 💡 Kokoswasser ist nicht immer verfügbar? Klar, dann einfach stilles Wasser nehmen. Für einen intensiveren Geschmack kann man auch einen Spritzer Limettensaft zusätzlich verwenden. Es ist alles eine Frage des Gleichgewichts und des Geschmacks.
    • 💡 Die Zitronenschale erst zum Schluss einmischen. Aromen sind empfindlich. Wenn du sie vorzeitig hinzufügst, wirken sie leblos. Achte darauf, die Schale nur grob zu reiben, sonst wird’s bitter. Dann wird die Creme frisch und lebendig.
    • 💡 Frische Zutaten sind der Schlüssel. Der Zitronensaft sollte frisch gepresst sein. Abgepackte Sorten sind oft zu wässrig. Auch bei der Butter aufpassen - sie sollte weich, aber nicht schmelzend sein. Das macht wirklich einen Unterschied.

    Häufige Fragen

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