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Zitronen-Mascarpone Cannoli

Zitronen-Mascarpone Cannoli

Von Marlena

Knuspriger Cannoli-Teig, gefüllt mit einer Mischung aus Mascarpone, Zitronencreme und einem Hauch Orangenblütenwasser. Teig mit Weinvinegar und Orangenlikör statt Marsala. Leicht süßer Geschmack, zarte Zitrusaromen. Perfekt frittiert, nicht zu dunkel, und cremig gefüllt. Frisch zu servieren, sonst wird die Haut zu weich. Klassiker mit kleinem Twist und nussfrei.
Vorbereitung:
Kochzeit: 15 min
Gesamt:
Portionen: 12 Portionen
#Dessert #Italienisch #Backen #Frittieren
Wenn ich Cannoli mache, ist jedes Mal Varianz in Luftfeuchte und Teiggefühl – nie wie erwartet. Das Spiel zwischen festem Teig und luftiger Füllung ist eine Kunst. Zitronencreme statt klassischem Vanille oder Tee-Frucht bringt frische Säure, die ich durch die Orangenblütentropfen noch unterstreiche. Im Laufe der Jahre lernte ich: Nicht nur Hitze, sondern das Auge zählt – die Farbe des Teigs verrät alles. Anfangen mit zurückhaltendem Zucker und lieber in der Füllung sauber dosieren. Kühlung nicht unterschätzen, weder bei Teig noch Creme. Wenn du dich an die Basics hältst, kannst du experimentieren, ohne dass das Ergebnis matschig wird oder zu trocken. Trennung der Kochphasen spart Nerven. Und im Ernst – die Füllung nicht zu früh rein, sonst geht der Knusper-Effekt verloren.

Zutaten

  • 1 großes Ei
  • 1 Eigelb
  • 30 ml Orangenlikör (anstelle Marsala)
  • 15 ml Weißweinessig
  • 15 ml Wasser, eventuell etwas mehr
  • 160 g Mehl Type 405 (etwas reduziert gegenüber Original)
  • 35 ml Puderzucker, plus extra zum Bestäuben
  • 2,5 ml Salz (1/2 Teelöffel)
  • 25 g kalte Butter, gewürfelt (leicht reduziert)
  • 1 Eiweiß, leicht verschlagen
  • 250 g Mascarpone
  • 90 g feiner Zucker (etwas weniger)
  • 200 ml Zitronencreme (etwas weniger)
  • 10 ml Orangenblütenwasser (für den Twist)
  • Pflanzenöl zum Frittieren
  • Über die Zutaten

    Der Ersatz von Marsala durch Orangenlikör ist nicht nur Geschmackssache; der weniger süße Orangenlikör gibt eine fruchtige Note und passt besser zu Zitrusaromen. Weißweinessig ist wie Essenz hier, sorgt für die Teigstruktur, ohne Zitrone zu übertönen. Mehl ist etwas weniger als im Original, damit der Teig nicht zu fest wird; wird sonst schnell spröde. Butter kalt, in kleinen Stücken, entscheidend zum Teigknusprigwerden. Puderzucker für die Süße, grobkörniger Zucker futtert sich manchmal nicht richtig in die Creme. Orangenblütenwasser gibt das gewisse Etwas, perfekt für die Zitronencreme und überraschend in Kombination. Beim Frittieren kein billiges Öl nehmen, sonst ranzig und Nachgeschmack. Kleine Portionen frittiert halten die Temperatur im Topf stabil, das erhöht den Effekt der Knusprigkeit.

    Zubereitung

  • Ei, Eigelb, Orangenlikör, Essig und Wasser in einer Schüssel grob vermischen. Keine Angst vorm Geruch; das Essignote balanciert die Süße.
  • Mehl, Puderzucker und Salz im Food Processor kurz quirlen. Kalte Butterstücke darin einarbeiten, bis die Mischung sehr krümelig ist — wichtig für den späteren Biss.
  • Flüssigkeit hineingießen und schnell zu einem Teigball formen, nicht lange kneten. Falls trocken, eintropfenweise noch Wasser zugeben.
  • Teig auf leicht bemehlter Fläche nur 2 Minuten kneten, sehr zart. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 55 Minuten kühlen – ohne Eile, sonst reisst der Teig später.
  • Öl auf circa 185 °C erhitzen – Temperatur kontrollieren, zu heiß heißt verbrennen, zu kalt ergibt fette, labbrige Röhren.
  • Teig in vier Stücke teilen, zu Rechtecken formen, damit die Nudelmaschine sie packt. Nach und nach auf 1,2 mm Dicke ausrollen, immer bestäuben, sonst klebt’s wie verrückt.
  • Teig in 7 cm Quadrate schneiden. Jedes Quadrat um die Cannoliforme wickeln, Eiweiß vorsichtig als Kleber verwenden, sonst springt der Teig beim Frittieren auf.
  • Nur wenige Cannoli auf einmal ins Öl geben – sie brauchen 1 1/2 bis 2 Minuten, bis sie goldbraun knusprig sind. Bläschen an der Oberfläche sind ein guter Indikator.
  • Mit einem Schaumlöffel raus, kurz abtropfen lassen auf Küchenpapier. Noch heiß vorsichtig von der Form lösen, sonst zerreißen sie.
  • Abkühlen lassen, sonst verflüssigt sich die Füllung beim Einfüllen.
  • Mascarpone mit Zucker kräftig aufschlagen, so 2 1/2 Minuten – ich beobachte, wenn die Mischung leicht glänzt und cremig ist, ist richtig.
  • Zitronencreme und Orangenblütenwasser vorsichtig unterheben – luftig soll es bleiben, nicht zu flüssig.
  • Füllung in Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. Cannoli von beiden Seiten füllen, aufpassen, dass keine Luftblasen bleiben.
  • Kurz vor dem Servieren mit extra Puderzucker bestreuen. Im Kühlschrank lagern, aber besser frisch, sonst weicht die Hülle auf.
  • Reste? Teig statt Frittieren trocken dünn backen, zerkrümelt als Topping für Joghurt – geht schnell.
  • Beim Frittieren: häufiges Öl tauschen, damit Geschmack rein bleibt.
  • Zubereitungstipps

    Das Zusammenrühren der flüssigen Zutaten zuerst macht es leichter, die Menge genau zu dosieren und zu kontrollieren, dass der Essig nicht zu dominant wird. Butter in Mehl einarbeiten bis sandig fühlt sich an wie kleine Kiesel – hilft der Krumenbildung. Teig nicht zu lange kneten, sonst verklebt er und wird zäh. Der Kühlschritt ist ein Geheimtipp, der oft verpasst wird; teig wird viel elastischer und lässt sich besser dünn ausrollen. Beim Ausrollen unbedingt Mehl verwenden, der Teig darf nicht kleben, sonst reißen die röllchen beim Frittieren sofort. Eiweiß als Kleber, nicht vergessen – sonst fällt die Hülle auseinander. Temperatur vom Öl prüfen mit Holzstäbchen: wenn kleine Bläschen aufsteigen, passt’s. Nach dem Frittieren sofort von der Form lösen, sonst klebt und reißt es. Füllung nicht zu flüssig, sonst fließt sie heraus, leicht festcremig und luftig richtig. Kühlen, aber nicht eiskalt, sonst verliert die Creme Geschmack. Das Füllen macht Spaß, mit Spritzbeutel geht’s schnell. Direkt vor dem Servieren bestäuben – Puderzucker zieht sonst in die Schale ein und mindert Knusprigkeit. Wenn etwas übrig bleibt, aufpassen, dass die Hülle nicht weich wird, sonst doppelt frisch machen oder anders verwenden.

    Küchentipps

    • 💡 Beim Ausrollen des Teigs, darauf achten, dass er gleichmäßig dünn ist. Dickere Stellen werden zäh. Verwende viel Mehl, damit der Teig nicht klebt. Wenn er reißt, kann es frustrierend sein. Mit Geduld arbeiten.
    • 💡 Öl richtig erhitzen, genau. Ein Holzstäbchen ins Öl halten. Wenn kleine Bläschen aufsteigen, passt es. Zu heiß und der Teig verbrennt, zu kalt und sie werden fettig. Temperatur ist entscheidend.
    • 💡 Füllung nicht zu früh machen. Sie könnte flüssig werden. Am besten frisch füllen. Mascarpone kräftig aufschlagen, damit sie schön cremig bleibt. Ein Spritzbeutel vereinfacht das Füllen, schnelles Arbeiten!
    • 💡 Kühle den Teig lange genug. Mindestens 55 Minuten, eine Stunde ist besser. Er wird elastischer und lässt sich gut ausrollen. Mach einfach mal einen Test, wenn du es zu kurz hältst. Es macht einen großen Unterschied.
    • 💡 Wenn etwas überbleibt, nutze den Teig anders. Backe ihn dünn und zerbrösele ihn für Joghurt. Du suchst einen neuen Ansatz. Übrig gebliebene Füllung? In einer kleinen Schüssel kühl lagern.

    Häufige Fragen

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