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Zitronen-Pecorino-Hähnchen mit Kartoffeln

Zitronen-Pecorino-Hähnchen mit Kartoffeln

Von Marlena

Hähnchen mit Pecorino und Fenchelsamen, gebacken mit Zitronensaft, dünnen Kartoffelscheiben und geräucherter Paprika, oben mit Dill und frischem Käse bestreut. Die Garzeiten variieren, je nach Dicke des Fleisches und der Kartoffeln. Vermeidet zu trockenes Hähnchen durch wachsame Beobachtung und Abschmecken während der Zubereitung. Ein Hauch von Paprika ersetzt klassische Kürbiswürfel, um mehr Tiefe ins Gemüse zu bringen.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 40 min
Gesamt: 65 min
Portionen: 4 Portionen
#Hähnchen #Pecorino #Zitrone #einfach #schnell
Schnell, rustikal und mit einer Prise Experiment. Knoblauch, fencheliges Aroma und die Säure der Zitrone geben dem Hähnchen eine spritzige Frische, die durch den salzigen Pecorino rockt. Kartoffeln dürfen hier nicht matschig werden, werden deshalb dünn geschnitten und vorgebacken. Anstelle klassischer Kürbiswürfel nahm ich Paprika für die süßlich-rauchige Note, entdeckt bei einem Versuch. Die Mayonnaise hält die Marinade cremig, fast wie ein geschmacksintensives Bindemittel. Die meiste Konzentration gehört dem Timing. Nur so wird das Fleisch zart, die Haut darf ruhig Farbe bekommen, ist ein sicheres Zeichen im Ofen. Am Ende ein Hauch Dill – nicht zu viel, um die Zitrusnoten nicht zu überdecken. Wird bei mir oft wiederholt, mit anderen Kräutern oder Käse, lernt man schnell, was passt.

Zutaten

  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Bio-Zitrone, fein abgeriebene Schale
  • 35 ml (2 1/2 EL) Zitronensaft
  • 25 g Pecorino romano frisch gerieben, plus extra zum Servieren
  • 25 g geriebener Parmesan als Ersatz für Pecorino
  • 30 ml (2 EL) Mayonnaise
  • 1 TL Fenchelsamen, grob gemahlen
  • 1/2 TL frisch zerstoßener schwarzer Pfeffer
  • 600 g Hähnchenbrustfilets, enthäutet und entbeint (etwa 4 dünne Stücke)
  • 2 große Kartoffeln, gewaschen, in dünne ca. 1 cm Scheiben geschnitten
  • 1 rote Paprika, entkernt und in 12 Stücke geschnitten (ersetzt kleine gelbe Kürbiswürfel)
  • 25 ml (1 1/2 EL) Olivenöl
  • frischer Dill, fein gehackt, zum Bestreuen
  • Über die Zutaten

    Fenchelsamen fein mahlen, aber nicht zu Pulver, sonst geht das Aroma flöten. Fenchelsamen bieten diesen anisartigen Kick, der wunderbar mit Zitrone harmoniert. Wenn Mayonnaise fehlt – griechischer Joghurt funktioniert, aber schmeckt anders, nicht so rund in der Textur. Pecorino lässt sich gut mit Parmesan ersetzen; wer es milder mag, nimmt halbscharfen Gouda, schmeckt auch gut, macht das Gericht zugänglicher für Käseliebhaber ohne Salzträume. Knoblauch frisch, nicht pulverisiert, bringt pure Schärfe und Duft. Paprika statt Kürbis – Experiment, das ich besonders bei kühleren Jahreszeiten vorziehe. Kartoffeln dünn schneiden, damit die Garzeit nicht durchhängt, sonst wird das Gericht matschig und schwer. Öl nicht sparen, Olivenöl extra vergine ist hier super, bringt noch eine fruchtige Note.

    Zubereitung

  • Backofen auf 225 °C vorheizen, mittleres Rostniveau wählen.
  • In einer großen Schüssel Knoblauch, Zitronenschale, Hälfte des Zitronensafts, Pecorino, Parmesan, Mayonnaise, Fenchelsamen und Pfeffer vermengen. Gut salzen.
  • Hähnchenfilets hinzufügen, gut mit der Masse bedecken. Mindestens 10 Minuten marinieren lassen, evtl. länger, besonders wenn Fleisch dick ist.
  • Kartoffelscheiben und Paprikastücke mit restlichem Zitronensaft und Olivenöl in einer beschichteten Backform vermischen, salzen, pfeffern.
  • Kartoffeln und Paprika 20 Minuten backen. Warten, bis Kartoffeln leicht goldbraun sind und sich an den Rändern zu kräuseln beginnen. Wichtig für knackige Textur.
  • Gemüse vorsichtig an den Rand der Form schieben, Hähnchen in die Mitte legen. Weitere 18 Minuten rösten. Beobachten, Fleisch sollte keine rosa Stellen mehr zeigen.
  • Nochmals den Grill anschalten, Hähnchen 3-4 Minuten grillen, bis die Oberfläche goldgelb bis leicht knusprig wird. Oft reicht der Duft - ihr riecht, wenn es fertig ist.
  • Mit frischem Dill und zusätzlichem Pecorino bestreuen, sofort servieren.
  • Zubereitungstipps

    Backofen vorheizen, sonst stockt die Garzeit, und das Gemüse wird labbrig. Kartoffeln immer in einer Schicht und ohne Überlappung legen, sonst dampfen sie eher als rösten. Hähnchen vor dem Backen gut mit der Marinade bedecken, jeder Bissen braucht das Aroma. Länger marinieren gibt mehr Geschmack, aber nicht übertreiben, sonst wird das Fleisch zäh von der Säure. Während des Backens ab und zu nachsehen, am besten mit einem Holzstäbchen in Gemüse stechen, wenn die Ränder anfangen braun zu werden, ist es Zeit fürs Hähnchen. Grillfunktion zum Schluss unbedingt – gibt den schönen Crunch und karamellisiert die Oberfläche. Nicht zu lang grillen, dann wird’s trocken. Mit dem Finger auf die dicke Stelle vom Hähnchen drücken – gibt gute Hinweise, ob es durch ist. Zum Servieren frischen Dill großzügig verwenden, die Kräuter bringen Frische und Farbe rein.

    Küchentipps

    • 💡 Fenchelsamen: Wichtig, nicht zu fein mahlen. Geruch muss bleiben. Anisnote hebt Zitrusgeschmack enorm hervor. Frisch schmecken die besten. Alternativen wie Kümmel, aber anders. Achte gut auf die Mengen.
    • 💡 Kartoffeln dünn und gleichmäßig schneiden. Ungleichmäßiges Garverhalten führt zu matschigen Stellen. Rösten verlangt eine Einheit. Besonderer Tipp: leicht anritzen für mehr Knusprigkeit. Oder je nach Sorte variieren.
    • 💡 Hähnchen mindestens 10 Minuten marinieren, besser länger. Haltet den Kopf immer in die Schüssel. Die Haut muss Geschmack aufnehmen. Aber nicht zu lange. Zuviel Säure macht es zäh, mach lieber weniger.
    • 💡 Beim Backen: Regelmäßig nachsehen. Ränder der Kartoffeln goldig sehen? Dann Hähnchen dazu packen. Holzstäbchen ist guter Indikator. Zart gepresst sollte es durch sein und keine rosanen Stellen zeigen.
    • 💡 Grillfunktion: Unbedingt am Schluss aktivieren. Gibt den letzten Crunch. Kurz nur, sonst wird es trocken. Ein machbarer Trick: Drücke auf dickste Stelle, gibt guten Hinweis auf Garstufe. Ein einfacher Fingertest genügt.

    Häufige Fragen

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