Zitronen-Vanille Shortcake mit Erdbeeren

Von Marlena
Leicht abgewandelter Shortcake mit zitronigen Keksen, frischen Erdbeeren, buttrig-sahnigem Vanillegeschmack. Zwei Zutaten ausgetauscht: Puderzucker ersetzt den Kristallzucker, Sauerrahm für einen leicht säuerlichen Unterton in den Keksen statt der Sahne. Feine Zitronennote trifft auf vanillige Cremigkeit. Wichtig ist, die Kekse nicht zu lange zu kneten – sonst werden sie zäh. Bei den Erdbeeren bringt ein Schuss Orangenlikör zusätzlich Aroma. Die Backzeit leicht variiert und der Umgang mit Schlagsahne kommentiert fürs optimale Schaumergebnis.
Vorbereitung:
35 min
Kochzeit:
20 min
Gesamt:
55 min
Portionen:
4 Portionen
#Backen
#Sommerdessert
#französische Küche
Kurze Zitronennuancen treffen auf samtige Schlagsahne und süße Erdbeeren. Kommt selten vor, dass ein Kuchen so locker bleibt, eher Kuchen, mehr Gebäck. Die Textur der Kekse ist wichtig: nicht knochenhart, eher bröselig mit feuchter Mitte. Sauerrahm anstelle von Sahne für den Teig habe ich neulich ausprobiert – mehr Geschmack, bessere Feuchtigkeit. Zitronenschale beiseite nehmen, nicht mit Saft übertreiben, sonst kollabiert die Struktur beim Backen. Erdbeeren mit ein bisschen Alkohol mariniert – der Hauch von Orange hebt sie hervor. Geduld bei Sahne schlagen, sonst flopp. Habe schon zu schnell aufgeschlagen und pure Butter gekriegt – passiert, wenn man nicht aufpasst. Beim Zusammensetzen gilt: Nicht frühzeitig stapeln, sonst wird der Boden matschig. Besser warten, bis der Keks abgekühlt ist. Ein kleines Wunderwerk der Einfachheit, das die Muße beim Essen herausfordert.
Zutaten
KEKSE ZITRONE
- 260 ml (1 1/8 Tasse) Mehl
- 8 ml (1 1/2 TL) Backpulver
- 45 ml (3 EL) Puderzucker
- 75 ml (1/3 Tasse) kalte Butter, in kleinen Stücken
- geriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
- 10 ml (2 TL) Zitronensaft
- 120 ml Sauerrahm
- 600 ml (2 1/2 Tassen) frische Erdbeeren, geviertelt
- 180 ml Schlagsahne 35 %
- 5 ml (1 TL) Vanilleextrakt
- 15 ml (1 EL) Zucker
- 10 ml (2 TL) Orangenlikör (optional)
FÜLLUNG
Über die Zutaten
Mehl darf ruhig typ 405 oder sogar 550 sein, das bringt Struktur. Bei Backpulver auf Frische achten; alt wird wirkungslos. Puderzucker gibt die bessere Textur als normaler Zucker, schmeckt feiner und löst sich schneller auf. Butter unbedingt kalt aus dem Kühlschrank nehmen, kleine Würfel schneiden, so verteilt sie sich gleichmäßig und lässt den Teig beim Backen aufgehen. Zitronenschale nur die äußere Schicht, keine weiße Haut, sonst bitter. Sauerrahm bringt Säure und hält die Kekse feucht – gibt dem ganzen mehr Leben als Sahne. Wer keinen Sauerrahm mag, ersetzt ihn durch griechischen Joghurt. Erdbeeren frisch und reif, mit Zucker bestreut geben sie feinen Saft; zu viel Zucker macht matschig. Orangenlikör ist optional, aber bringt fruchtige Tiefe. Für die Sahne Vanilleextrakt verwenden, keine Vanilleschoten, die sind zu intensiv. Zucker in der Sahne nicht übertreiben, sonst wird sie zu fest und klebrig. Alles Zutaten möglichst kalt halten, wenn man nicht zu viel Erfahrung mit Teigen hat, gibt das Stabilität.
Zubereitung
KEKSE VORBEREITEN
- Backofen auf 185°C vorheizen; lieber runter als rauf – Kekse wirken sonst trocken.
- Mehl, Backpulver und Puderzucker gut mit einem Schneebesen vermischen, damit keine Klumpen bleiben. Butter hineinschnippeln und schnell mit zwei Messern oder Teigmischer einarbeiten. Granulierte, krümelige Struktur entsteht – nicht zu lange rühren, sonst schmilzt Butter zu schnell.
- Jetzt Zitronenschale, Zitronensaft und Sauerrahm hinzufügen. Sanft und nur kurz zusammenfügen. Teig soll locker, etwas klebrig sein, nicht glatt glatt. Mit leicht bemehlten Händen oder Teigkarte auf ca. 15 x 15 cm drücken, dann in vier Quadrate schneiden.
- Auf Backblech mit Backpapier setzen, etwas Fluffigkeit darf bleiben; Kekse sollen aufgehen, nicht platt backen.
- Im Ofen ca. 18-20 Minuten backen – Rand goldgelb, Mitte noch minimal weich. Ruhen lassen, dann waagerecht aufschneiden. Nicht zu lange warten; sonst werden sie trocken.
- Erdbeeren in Schüssel mit Zucker und Orangenlikör vermengen. 25-30 Minuten stehen lassen. Wichtig: Der Saft kommt später mit rein, sonst wird alles matschig.
- Sahne mit Vanilleextrakt und restlichem Zucker fast steif schlagen, aber nicht zu fest. Sahnesteif oder Kaltstellen helfen, bricht sonst schnell zusammen. Vorsichtig probieren; Vanille schmeckt bei manchen mehr heraus als erwartet.
- Unterer Keks halbieren – der dickere Teil dient als Boden wegen Stabilität.
- Saftige Erdbeeren mit Saft darauf verteilen, großzügig Sahneschicht draufgeben.
- Zweiten Keks als Deckel drauflegen, nochmal mit Sahne toppen.
- Kurz kühl stellen oder sofort servieren – sonst weicht der Boden auf.
- Butter muss wirklich kalt sein – warmes Fett killt den fluffigen Teig. Am besten kleine Stücke, kurz unterkühlt nach Butter schneiden, sonst schwer zu verteilen.
- Mehl nicht zu fein sieben, damit die Krume nicht zu fest wird. Backpulver frisch verwenden; alte Backtriebmittel verlieren Wirkung.
- Sauerrahm sorgt für leichte Säure und macht Kekse feuchter, Sahne ist zu neutral und lässt sie trockener wirken.
- Erdbeeren können durch längeres Marinieren den Saft verlieren, daher nicht zu lange stehen lassen.
- Fehler: Zu langes Schlagen der Sahne macht Butter, zu kurz wird sie flüssig und zäh wie eine Mousse – fühlt sich falsch an, schmeckt auch so.
- Orangenlikör ist optional, macht aber Unterschied. Wenn nicht vorhanden, 1 TL Orangenschale als Ersatz nehmen und Vanille leicht erhöhen.
- Teig soll nicht kleben, lässt sich aber leicht formen, sonst wird Oberseite nicht so locker.
- Keks- und Füllzeit nicht streng nehmen, lieber mit Blick und Fingertest arbeiten – printfertig ist oft trocken, fertig gegart fest, aber noch weich glatt.
- Eben merkte ich: Wenn die Kekse beim Schneiden bröseln, zu kalt oder zu krümelig – leicht anwärmen und nochmal kurz zusammenpressen.
- Garnieren mit Minzeblättern oder Puderzucker kann optisch aufpeppen.
- Servieren am besten frisch. Reste kurz erwärmen lassen, schmecken danach wie frisch gebacken.
FÜLLUNG VORBEREITEN
ZUSAMMENSETZEN
TIPPS UND KNIFFE
Zubereitungstipps
Mehl, Backpulver und Puderzucker zuerst sehr gut vermischen, damit der Backtriebstoff sich gleichmäßig verteilt. Das Schneiden der kalten Butter in das Mehl ist ein Knackpunkt; man soll kleine, ungleichmäßige Butterstückchen sehen – das sorgt für luftige Textur. Kurz und präzise arbeiten, zu langes Kneten macht die Kekse zäh. Zitronenschale und Saft sorgen für Frische, aber bei Saft nicht übertreiben, sonst verwässert der Teig. Sauerrahm unterheben und möglichst nicht zu viel rühren, die Konsistenz leicht klebrig. Auf Backpapier gleichmäßig rechteckig ausstreichen, 15x15 cm ist ein Anhaltspunkt, damit die Backstücke gleichmäßig garen. Die Backzeit 18-20 Minuten ist Richtwert, geht mehr nach optischer Kontrolle: lackglänzender Rand, leicht goldbraun, Mittelteil darf noch leicht weich sein. Abkühlen lassen, dann waagerecht durchschneiden – ein scharfes Messer verwenden, sonst bröckeln die Kekse. Erdbeeren mit Zucker und Orangenlikör marinieren, das macht sie saftig und aromatisch, aber nicht zu lange stehen lassen, sonst verflüssigen sie sich. Sahne vorsichtig aufschlagen; 35 % Fett müssen sein. Zucker und Vanille nur kurz einrieseln lassen und die Sahne steif schlagen, aber nicht überschlagen – sonst wird sie butterig. Beim Schichten nach Gefühl arbeiten: Keks, Erdbeer-Juice mit Früchten, Sahne, Deckel, nochmal Sahne obendrauf. Kurz kalt stellen, damit alles sich setzt. Die paar Minuten machen viel aus, sonst läuft die Sahne weg oder der Keks wird matschig. Reste lieber kurz aufbacken oder kalt servieren; schmeckt dann fast wie frisch.
Küchentipps
- 💡 Kalte Butter sorgt für die richtige Konsistenz. Butter klein schneiden, Stückchen sollen unvermischt bleiben. Das macht den Teig fluffig. Zu langes Kneten macht ihn zäh. Ich habe oft zugeschaut, wie andere zu langsam arbeiten.
- 💡 Das Mehl sollte nicht zu fein gesiebt werden. Ideal ist Typ 405 oder 550. Groberes Mehl, das Frische enthält, gibt bessere Struktur. Ich verlasse mich darauf, wenn ich unsicher bin. Achte darauf, nicht zu viel Backpulver zu verwenden – frisches Aufgehen ist wichtig.
- 💡 Erdbeeren zum Marinieren. Ein Schuss Orangenlikör hebt den Geschmack. Aber nicht zu lange stehen lassen; sie verlieren sonst zu viel Saft. Stärke den intensiv fruchtigen Geschmack damit. Ohne Likör geht auch 1 TL Orangenschale als Alternative.
- 💡 Sahne steif schlagen, aber nicht zu fest. Fast steif ist der Schlüssel. Kalt halten ist essenziell, sonst wird die Konsistenz unzuverlässig. Ich habe oft gesehen, dass viele beim Schlagen übertreiben. Gut, dass ich es ausprobiert habe.
- 💡 Teig nicht zu trocken werden lassen. Prüfe die Feuchtigkeit mit den Händen. Es fehlt manchmal was. Leicht klebrig ist gut, das ist das richtige Zeichen. Ich habe mit meiner Erfahrung gelernt, dass Überarbeitung nicht gut ist.



