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Zucchini-Feta-Dip

Zucchini-Feta-Dip

Von Marlena

Ein Aufstrich mit Zucchini und Feta, cremig und leicht, geeignet für Apéros oder kleine Vorspeisen. Natürlich, mit wenigen Zutaten, ohne Nüsse, Laktose und Eier. Variation durch Basilikum und Zitronenschale, frisch und aromatisch. Die Zucchini werden kurz angeschwitzt, nicht matschig. Feta sorgt für die Salz- und Säurebalance. Alles in etwa 50 Minuten kombiniert, vier Portionen. Gute Alternative zu klassischen Dips, schnell rührbar, lässt sich super vorbereiten.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 30 min
Gesamt: 50 min
Portionen: 4 Portionen
#Vorspeise #cremig #vegetarisch #Mediterrane Küche
Mit Zucchini einmal anders anfangen, nicht immer nur roh oder Suppe. Die Kombination mit Feta schafft diesen balancierten Dip, den ich relativ oft abgewandelt habe. Beim ersten Mal war der Dip zu wässrig, habe gelernt, dass die Zucchini nicht zu lange ins heiße Öl müssen. Der Geruch von angebratener Schalotte und Knoblauch – ein echtes Signal, dass die Grundbasis steht. Etwas Zitrone gibt Frische, genau richtig, sonst geht der Geschmack unter. Manchmal tausche ich Feta gegen Ziegenkäse, die Säure wird weicher. Die Zugabe von geräuchertem Paprikapulver bringt unerwarteten Tiefgang, den ich erst spät entdeckte. Gerade im Sommer eine schnelle und unkomplizierte Lösung für den kleinen Hunger oder als Begleiter zum Grill. In wenigen Minuten gemacht, aber mit großem Effekt auf der Zunge. Praktisch: Der Dip verträgt kein langes Lagern, die frischen Kräuter verlieren schnell, darum lieber rasch verzehren. Geräuchert oder frisch, immer spannend.

Zutaten

  • 250 g Zucchini, gewürfelt
  • 160 g Feta, zerkrümelt (alternativ: Ziegenkäse, milder)
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL Zitronenschale, fein gerieben
  • Frisches Basilikum, 10 g, grob gehackt
  • Salz und schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
  • 1 EL griechischer Joghurt (laktosefrei oder Kokosjoghurt als Ersatz)
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver (als Twist statt normalem Paprika)
  • Optional: 1 EL Pinienkerne, geröstet
  • Über die Zutaten

    Die angegebene Menge Zucchini ist so gewählt, damit die Textur noch Biss hat. Mehr Zucchini macht den Dip wässriger, weniger zu fest. Feta kann man gut durch milderen Ziegenkäse ersetzen, dann aber die Salzmengen anpassen. Für vegane oder laktosefreie Varianten funktioniert Kokosjoghurt statt griechischem, aber dann fehlt die Würze des Käses. Das Paprikapulver bringt Tiefe, geräuchertes fügt mehr Komplexität hinzu. Wer das nicht mag, einfach normalen süßen Paprika verwenden. Olivenöl nicht sparen – es trägt entscheidend zum Aroma bei. Die Zitronenschale sollte fein gerieben sein, sonst bitter. Basilikum ersetzt prima die Minze, fast immer frisch aus dem Garten oder Supermarkt. Für Nussliebhaber optional Pinienkerne, kernig und aromatisch, nicht im Dip vermengen, gibt sonst eine matschige Textur. Knoblauchmenge je nach Geschmack anpassen – roh scharf, kurz aufgewärmt milder.

    Zubereitung

  • Zucchini waschen, Enden abschneiden, in kleine Würfel schneiden von etwa 1 cm. Nicht zu grob, sonst wird’s zu dominant.
  • Schalotte und Knoblauch sehr fein schneiden. Wer’s scharf mag, mehr Knoblauch, ich rate zur Vorsicht.
  • In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Zucchini zugeben, bei mittlerer Hitze anbraten. Ziel: leichtes Anbräunen, kein Matsch.
  • Nach 5-7 Minuten die Schalotte dazu, weiterschwenken. Hörbares Zischen gibt Feedback über die Hitze.
  • Wenn die Flüssigkeit anfängt zu verschwinden und die Zucchini Farbe nehmen, Pfanne weg vom Herd.
  • Abkühlen lassen, etwa 5 Minuten. Nie direkt in Mixer, sonst zu heiß und matschig.
  • In eine Schüssel Zucchini geben, Feta hineinbröseln. Vorsichtig vermengen, mit Joghurt verbinden. Rührt die Bindung zusammen.
  • Zitronenschale, Zitronensaft und Basilikum unterheben. Frische Aromen heben den Dip.
  • Mit Paprikapulver würzen, Salz & Pfeffer je nach Salzgehalt des Fetas. Lieber vorsichtig, leichter Nachsalzgang möglich.
  • Optional geröstete Pinienkerne aufstreuen für knackige Überraschung. Nicht in Dip einrühren, wird sonst weich.
  • Im Kühlschrank 15-20 Minuten ziehen lassen, dann ist der Geschmack runder. Nicht länger, sonst verliert der Dip an Frische.
  • Als Alternative: Minze statt Basilikum, gibt andere Note.
  • Wichtig: Zucchini nicht zu dünsten, sonst homogene Masse. Struktur soll bleiben. Textur spüren beim Essen.
  • Wenn zu flüssig, etwas mehr Joghurt oder zerkrümelten Käse zugeben. Zu fest? Wenig Olivenöl reinrühren.
  • Perfekt zu knusprigem Brot, Gemüse oder Crackern. Praktisch auch einzupacken, wenn’s mal schnell gehen muss.
  • Zubereitungstipps

    Zucchini würfeln, nicht raspeln. Daran erkennt man Qualität und verhindert zu viel Wasserfreisetzung. In Olivenöl anbraten, bis sie sich ein wenig goldbraun färben – das ist das Zeichen für Maillard-Reaktion, mehr Aroma. Schalotten erst später dazu, verbrennen leicht. Hitze nicht zu hoch, sonst bitter und trocken. Wichtig: Nach dem Braten kurz abkühlen lassen, die Feuchtigkeit im Dip sorgt sonst für einen zu wässrigen Brei. Feta nicht zu früh untermischen, der darf nicht zu stark zerfallen, sonst Geschmack und Deskriptoren verloren. Zitronenschale und Saft extra, geben Frische. Basilikum grob, das sieht man und schmeckt man. Paprikapulver am Ende für Farbe und überraschendes Aroma. Abschmecken ist Pflicht – ich habe oft nachjustiert. Im Kühlschrank durchziehen lassen, gibt Zeit, damit die Aromen sich verbinden, aber nicht zu lang, sonst verlieren Zucchini und Kräuter ihre Frische. Der Dip soll cremig sein, aber noch Textur zeigen.

    Küchentipps

    • 💡 Zucchini waschen, dann Enden abschneiden, in gleichmäßige Würfel schneiden. Etwa 1 cm gut; nicht zu grob. Sonst überwältigt der Geschmack. Zwiebel und Knoblauch sind wichtig; feine Schnitte machen den Unterschied.
    • 💡 Olivenöl auf mittlerer Hitze erhitzen, Zucchini zugeben. Anbraten, Ziel: leicht anbräunen. Lautes Zischen bedeutet, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Zu lange in der Pfanne führt zu matschiger Textur. Achten Sie darauf.
    • 💡 Nach dem Anbraten Zucchini abkühlen lassen. Direkt in den Mixer ist ein Fehler, Hitze verliert die Struktur. Lassen Sie alles kurz abkühlen, dann in einer Schüssel vermengen. Joghurt für Cremigkeit, aber nicht zu viel.
    • 💡 Zitronenschale und Basilikum grob unterheben, verleiht Frische. Paprikapulver nicht vergessen; das schwer geräucherte bringt Tiefe. Zu viel vom Feta kann salzig sein, also probieren Sie zuerst. Nachwürzen ist sicher empfehlenswert.
    • 💡 Wenn der Dip zu flüssig wird, mehr Joghurt oder zerbröckelten Feta hinzufügen. Wäre zu fest, Olivenöl unterrühren. Es geht um die richtige Textur. Zucchini sollen knackig bleiben und nicht matschig werden.

    Häufige Fragen

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